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Pentagon beruhigt besorgte Verbündete nach Abzugsgerüchten: „Wir ziehen uns nicht zurück“

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Obwohl das amerikanische Militär plant zu bleiben, wünschen sich die Verantwortlichen eine andere Art der Zusammenarbeit.

Globale Allianzen funktionieren oft wie ein schweres Möbelstück, das getragen werden muss. Wenn eine Person das gesamte Gewicht trägt, ist sie schnell überfordert. Nun bittet eine der größten Militärmächte der Welt ihre Freunde, mit anzupacken.

Eine klare Botschaft

Das US-Militär blickt auf eine lange Geschichte in der indopazifischen Region zurück. Jüngst äußerten einige lokale Regierungen die Sorge, die amerikanische Unterstützung könnte nachlassen.

Ein hochrangiger Verteidigungsbeamter reiste diese Woche in die Region, um die Sachlage klarzustellen. Elbridge Colby ist Unterstaatssekretär für Politik im Pentagon.

Am Montag hielt er in Manila eine wichtige Rede, um diese wachsenden lokalen Ängste zu zerstreuen. Die Philippinen sind die erste Station einer größeren Südostasien-Reise, die auch Indonesien, Thailand und Kambodscha umfasst, wie Reuters unter Berufung auf Digi24 berichtete.

Präsenz in der Region

In seiner Rede wies der Verteidigungsvertreter die Vorstellung eines amerikanischen Abzugs vollständig zurück. Er machte seine Position dem versammelten Publikum deutlich.

„Amerika zieht sich in keiner Weise aus Asien zurück“, sagte Colby.

Anstatt sich zurückzuziehen, erklärte er, dass Militärplaner ein stabiles Kräftegleichgewicht aufrechterhalten wollen. „Wir ziehen uns nicht zurück; im Gegenteil, wir stärken unsere Präsenz, um ein günstiges Kräftegleichgewicht dort zu gewährleisten, wo es am wichtigsten ist“, wurde er in Berichten von Digi24 zitiert.

Ein wichtiger Bestandteil dieser Strategie ist die Erste Inselkette. Dieses spezifische geografische Gebiet erstreckt sich von Japan über Taiwan, die Philippinen und Borneo.

Die Last gemeinsam tragen

Obwohl das amerikanische Militär plant zu bleiben, wünschen sich die Verantwortlichen eine andere Art der Zusammenarbeit. Die Strategie erfordert von den lokalen Verbündeten, mehr Geld und Energie in ihre eigene Sicherheit zu investieren.

„Wenn wir unsere Verbündeten und Partner bitten, ihre Anstrengungen zu verstärken, mehr in ihre eigene Verteidigung zu investieren und Verantwortung für ihre eigene souveräne Sicherheit zu übernehmen, bedeutet das nicht, dass wir sie im Stich lassen“, erklärte Colby.

Das Pentagon möchte, dass die lokalen Nationen auf eigenen Füßen stehen, anstatt sich vollständig auf Washington zu verlassen. „Wir suchen Partner, keine Protektorate“, erklärte der Beamte.

Letztendlich kommt eine ausgewogenere Militärallianz allen Beteiligten zugute. „Wenn unsere Partner stark sind, ist auch die Abschreckungskraft stark“, fügte er hinzu.

Quellen: Reuters, Digi24