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„Sie knickte ein wie ein Regenschirm“: Trumps brutale öffentliche Attacken auf Mitarbeiter sorgen hinter den Kulissen für Chaos

Jeanine Pirro
rblfmr / Shutterstock.com

Angetrieben von einem toxischen Arbeitsumfeld und einem zunehmend unberechenbaren Präsidenten erschüttert eine plötzliche Welle prominenter Rücktritte das Weiße Haus von Donald Trump.

Eine plötzliche Welle prominenter Rücktritte erschüttert die Exekutive.

Sprecherin des Weißen Hauses Karoline Leavitt gab kürzlich bekannt, dass sie zurücktritt, sodass Beamte nun händeringend nach einem Ersatz für eine wichtige öffentliche Rolle suchen.

Ihr Abgang ist Teil eines viel breiteren Trends im Gebäude. Der Jurist des Weißen Hauses David Warrington und der stellvertretende nationale Sicherheitsberater Andy Baker haben ebenfalls angekündigt, ihre Ämter niederzulegen.

Berichten von RadarOnline zufolge gehen die plötzlichen Personalverluste auf Behauptungen zurück, der Präsident sei hinter den Kulissen zunehmend „gemeiner“ und „unangenehmer“ geworden.

Die unablässige Spannung hinter verschlossenen Türen scheint mehrere Mitarbeiter an ihre Belastungsgrenze gebracht zu haben, was zu einem zunehmend unhaltbaren Arbeitsklima führt.

Sich verändernde Machtdynamiken

Dieser jüngste Anstieg von Abgängen markiert eine scharfe Wende für das Team der zweiten Amtszeit. Während in den ersten Monaten eine relative Beständigkeit unter den leitenden Mitarbeitern herrschte, zeigen die internen Abläufe nun deutliche Anzeichen von Belastung.

„Es ist keine große Zahl von Menschen, die geht, aber die veränderte Dynamik — das Entscheidende hier in dieser zweiten Amtszeit — ist einfach, dass Trump tut, was er will“, betonte der Autor David Rhode bei einem Auftritt auf MS Now.

Lange Zeit wurde Stabschefin Susie Wiles weitgehend dafür gelobt, die Ruhe in der Exekutive aufrechtzuerhalten.

Ihre Fähigkeit, die täglichen Abläufe zu steuern und den Präsidenten in Schranken zu halten, ist jedoch in letzter Zeit eingeschränkt, da sie sich laut RadarOnline einer medizinischen Behandlung unterzieht.

Öffentliche Gemüter kochen hoch

Die wachsenden Reibereien hinter den Kulissen haben begonnen, für alle sichtbar zu werden.

Der Präsident startete kürzlich einen scharfen öffentlichen Angriff auf die Bundesstaatsanwältin für den District of Columbia, Jeanine Pirro, nachdem ihr Team die Anklage in einem aufsehenerregenden Denkmal-Vandalismus-Fall fallengelassen hatte.

„Jeanine Pirro hat einen Fehler gemacht. Es war Vandalismus. Offen gesagt glaube ich, sie hat versagt. Sie hat versagt. Ich weiß nicht, was zur H— passiert ist“, sagte Trump vor Journalisten und fügte hinzu, dass „sie wie ein Regenschirm eingeknickt ist“.

Ungefilterte öffentliche Kritik hat die Angst unter den verbleibenden Mitarbeitern nur noch verstärkt.

Da wichtige Führungspositionen nun unbesetzt sind, wird es zu einem harten Kampf, das Kernteam zusammenzuhalten, berichtet RadarOnline.

Umstufung von Trumps innerem Kreis

Doch die Abgänge sind nur ein Teil der Geschichte. Trumps Nachfolger für den Juristen des Weißen Hauses, David Warrington, deutet darauf hin, dass die Umbildung auch den Einfluss von Personen mit engen Verbindungen zum Präsidenten stärken könnte.

Will Scharf, der das Amt am 1. September übernimmt, hat Trump zuvor in mehreren aufsehenerregenden Gerichtsverfahren vertreten.

Insbesondere half er dabei, die Genehmigung für das kontroverse 400-Millionen-Dollar-Projekt des Präsidenten für einen Ballsaal im Weißen Haus zu sichern.

Das Büro des Rechtsberaters tritt zudem vor den Zwischenwahlen in eine besonders sensible Phase ein, da es dafür verantwortlich ist, den Präsidenten in rechtlichen und politischen Fragen zu beraten sowie bei der Bewältigung von Kongressuntersuchungen und Klagen gegen die Regierung zu helfen.

Der Personalwechsel könnte daher mehr als nur eine einfache Fluktuation signalisieren — er könnte auch offenlegen, wie Trump sein engstes Umfeld im Zuge des wachsenden politischen und rechtlichen Drucks umgestaltet, berichtet The Guardian.