Kürzlich fügte er die Straße von Hormus seiner Agenda hinzu.
Politische Kampagnen konzentrieren sich oft auf den Schutz von Grenzen und die Rückführung von Truppen.
Doch sobald ein Anführer die Macht erlangt, können sich diese innenpolitischen Versprechen rasch in weitreichende globale Ambitionen verwandeln.
Nun sorgt eine sich ausdehnende Karte internationaler Ziele weltweit für Stirnrunzeln.
Eine wachsende Liste
Einem aktuellen Bericht von NWPS zufolge, der vom Daily Express zitiert wird, hat Präsident Donald Trump acht spezifische globale Standorte ins Visier genommen.
Die vollständige Liste umfasst die Straße von Hormus, die Insel Kharg, den Panamakanal, Grönland, Venezuela, Kuba, Kanada und den Gazastreifen.
Kürzlich fügte er die Straße von Hormus seiner Agenda hinzu. Während einer Kundgebung in New York sprach der Präsident vor einer Menge von Ersthelfern über die entscheidende Schifffahrtsroute im Nahen Osten.
„Nachdem wir den Iran besiegt haben, der sehr stark besiegt wird, werde ich die Straße von Hormus ziemlich bald zu einem Territorium der Vereinigten Staaten erklären“, erklärte er.
Kontrolle über Ressourcen
Die Regierung blickt auch direkt auf die Energieinfrastruktur des Iran. Trump nutzte Truth Social, um eine kühne Vision für die Insel Kharg zu skizzieren.
Er behauptete, die Regierung werde „die vollständige Kontrolle“ über deren Gas- und Ölmärkte übernehmen. Er verglich diese Strategie mit jüngsten Operationen in Venezuela, wo US-Kräfte den lokalen Präsidenten bereits im Januar gefangen nahmen.
Jenseits des Nahen Ostens und Südamerikas hat das Weiße Haus den Panamakanal fest im Blick.
Während seiner Antrittsrede bestand der Präsident darauf, dass Amerika die entscheidende Wasserstraße der chinesischen Kontrolle entreiße.
Ausweitung der nördlichen Grenzen
Diese territorialen Ambitionen reichen weit in den eisigen Norden. Die Regierung übt weiterhin Druck auf Dänemark wegen des potenziellen Kaufs von Grönland aus.
Grönlands Premierminister Jens-Frederik Nielsen wies die umstrittene Idee entschieden zurück. Er erklärte Reportern unmissverständlich: „Grönland gehört den Grönländern, und die territoriale Integrität muss respektiert werden.“
Unterdessen schlägt Trump häufig die Annexion des engsten Nachbarn Amerikas vor. Kürzlich veröffentlichte er online die Idee, Kanada nach einem Wirtschaftsabschwung zum 51. Bundesstaat zu machen.
Dies löste heftigen Widerstand lokaler Führungspersönlichkeiten aus. Ontarios Premierminister Doug Ford reagierte umgehend mit der Erklärung, sein Land stehe nicht zum Verkauf.
Die Neugestaltung der Welt
Die Karibik sieht sich ähnlichem geopolitischem Druck aus Washington ausgesetzt. Außenminister Marco Rubio warnte, Kuba sei in Schwierigkeiten, während Trump offen eine Übernahme der kommunistischen Insel andeutete.
Weiter entfernt teilte der Präsident ein Video, das eine vollständige Neuentwicklung des Gazastreifens zu einem Luxusresort vorschlägt.
Dieser ehrgeizige Plan würde laut NWPS die Umsiedlung der lokalen palästinensischen Bevölkerung beinhalten.
Von Inselstaaten bis hin zu wichtigen Schifffahrtswegen macht das Weiße Haus seine globalen Expansionsziele vollkommen deutlich.
Quellen: Daily Express, NWPS, Truth Social