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Trump sendet über 206 Millionen US-Dollar nach Gaza – Verhandlungen bleiben festgefahren

Donald Trump
Joshua Sukoff / Shutterstock

Das US-Außenministerium informiert den Kongress über ein 206-Millionen-Dollar-Paket für die Friedenssicherung im Gazastreifen.

Die Bemühungen zum Wiederaufbau und zur Stabilisierung des Gazastreifens haben ihre erste große finanzielle Zusage aus Washington erhalten.

Laut Digi24 hat das US-Außenministerium den Kongress über Pläne informiert, über 206 Millionen US-Dollar für einen internationalen Friedensrahmen bereitzustellen. Dies deutet darauf hin, dass die präsidiale Führung beabsichtigt, ihren regionalen Plan trotz anhaltender diplomatischer Reibereien vor Ort voranzutreiben.

Offizielle Mitteilungen an den Capitol Hill skizzieren die anfängliche Verteilung der Mittel für die multinationale Stabilisierungsbemühung.

Kapitalbereitstellung für internationale Friedenstruppen

Mitteilungen vom 30. Juli führen detailliert auf, dass 200 Millionen US-Dollar direkt für Ausrüstung, operative Infrastruktur, Transitfahrzeuge und die gesamte Logistik der Internationalen Stabilisierungstruppe (ISF) vorgesehen sind. Weitere 6 Millionen US-Dollar sind für die Modifizierung und Umnutzung amerikanischer gepanzerter Fahrzeuge zur Unterstützung der Truppenoperationen innerhalb der Enklave eingeplant.

In den Mitteilungen des Außenministeriums wurden die operativen Mandate dargelegt und die Verantwortlichkeiten der Truppe vor Ort präzisiert.

„Die ISF wird Sicherheitsoperationen leiten, die vollständige Entmilitarisierung unterstützen und die sichere Lieferung humanitärer Hilfe sowie von Wiederaufbaumaterialien in den Gazastreifen ermöglichen“, hieß es in einer der offiziellen Mitteilungen an den Capitol Hill.

Verhandlungen über die genaue Truppenzusammensetzung und die gesamten Einsatzkosten laufen zwischen den internationalen Partnern weiterhin.

Diplomatischer Stillstand behindert Umsetzung

Trotz der finanziellen Zusagen aus Washington bleiben die Fortschritte vor Ort ins Stocken geraten. Nach der Gründung des „Friedensrates“ zur Überwachung der Kriegsbeendigung und der Wiederaufbaubemühungen stößt die Umsetzung auf Widerstand sowohl der israelischen Führung als auch von Hamas-Vertretern, die die vorgeschlagenen Rahmenbedingungen nur widerwillig akzeptieren.

Diplomatische Bemühungen unter der Leitung des präsidialen Gesandten Jared Kushner führten bei jüngsten Regionalbesuchen zu keinem Durchbruch. Nach Gesprächen mit Hamas-Vertretern am Sonntag und Treffen mit israelischen Führern in Jerusalem am Montag verließ Kushner den Nahen Osten, ohne die entscheidenden Zugeständnisse gesichert zu haben, die für die Weiterentwicklung des Friedensplans erforderlich wären.