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Globale Umfrage widerlegt Trumps Behauptung vom „nie dagewesenen Respekt“ für die USA

President Donald Trump
Sean Kimmons / Wikimedia Commons

Ein Bericht eines Forschungszentrums widerlegt Trumps Prahlerei, die Vereinigten Staaten seien beliebt und respektiert.

Als Donald Trump 2016 die Präsidentschaftswahl gewann, tat er dies unter seinem inzwischen berüchtigten Slogan „Make America Great Again“.

Dieselbe MAGA-Doktrin ist zehn Jahre später immer noch relevant, da Trump nun seine zweite Amtszeit als Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika absolviert. Trump hat seit seiner Rückkehr ins Amt einen aggressiveren Ansatz in seiner Außenpolitik verfolgt.

Es bleibt abzuwarten, ob Amerika auf dem Weg zur Größe ist, doch die öffentliche Wahrnehmung der Vereinigten Staaten und Donald Trumps schwächelt weltweit.

Trump prahlt

Bei einer GOP-Veranstaltung kurz vor Beginn des Wochenendes pries Donald Trump erneut seine Arbeit als Präsident an, indem er behauptete, das Land boome und werde nach vier Jahren demokratischer Regierungsführung wieder respektiert.

„Unser Land wird wieder respektiert. Wir werden respektiert wie nie zuvor. Ich gehe zu Treffen und alle stehen auf. Für unseren letzten Präsidenten sind sie nicht aufgestanden. Er war ihnen egal. Es war ihnen egal. Sie haben ihn ausgelacht. Xi respektiert Amerika jetzt. Er hat uns nicht respektiert. Er dachte, wir wären ein Haufen Narren“, sagte Trump von seinem Podium aus.

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Die Aussage Trumps zeichnet ein völlig anderes Bild als das, was eine kürzlich veröffentlichte Umfrage über die Wahrnehmung der amerikanischen Hegemonie aussagt. Diese Umfrage erzählt eine völlig andere Geschichte.

Umfrageergebnisse widerlegen Trumps Behauptungen

Ende Juni veröffentlichte das Pew Research Center eine umfangreiche Umfrage in 36 Ländern zur Beliebtheit der USA unter Präsident Trump. Die Ergebnisse sind fast durchweg negativ. Das Zentrum befragte 42.151 Personen in 36 Ländern.

Laut der Umfrage äußerten 57 % der befragten Erwachsenen eine ungünstige Meinung über die USA im Allgemeinen, während nur 37 % eine positive Ansicht hatten.

Donald Trump schnitt in den Umfragen noch schlechter ab. Auf die Frage nach ihrer Meinung zu Trump äußerten nur 23 % Vertrauen in die Arbeit des amerikanischen Präsidenten, während überwältigende 76 % ihm ein Misstrauensvotum erteilten.

Trumps Außenpolitik macht die USA unbeliebt

In den 36 Ländern gibt es nur wenige Menschen, die Trumps weltweite Arbeit billigen. Seine Handlungen im Iran und in Gaza stoßen auf allgemeine Ablehnung, mit einer Zustimmungsrate von lediglich 18–20 %. Die Menschen betrachten seine außenpolitischen Bemühungen als katastrophal.

Die europäische Sicht auf Trump ist in dieser Umfrage ein besonders negativer Ausreißer. Ein Median von 81 % in zehn europäischen Ländern gab an, ihnen fehle das Vertrauen, dass er in globalen Angelegenheiten das Richtige tun werde.

Diese Stimmung ist eine Folge von Trumps Handlungen bezüglich der Drohung, Grönland zu annektieren, der Zölle auf die EU und des Russland-Ukraine-Krieges.

Ein gravierender Wandel über vier Jahre

Diese Zahlen sehen noch schlechter aus, wenn man sie mit den Werten von vor vier Jahren vergleicht.

Die Umfrage offenbart einen steilen Abwärtstrend in der Einschätzung der Zuverlässigkeit der USA durch die Welt. Über einen Zeitraum von vier Jahren, von 2022 bis 2026, ist der Prozentsatz der Befragten in europäischen Ländern, die die USA als zuverlässig ansehen, um 28 bis 52 Prozentpunkte gesunken.

Doch Europa ist mit dieser Einschätzung nicht allein. Im Jahr 2022 betrachteten 83 % der in Kanada befragten Personen die USA als zuverlässigen Partner, während nur 35 % vier Jahre später dieselbe Meinung vertreten. Dies ist hauptsächlich auf den anhaltenden Handelskrieg und Trumps Drohungen zurückzuführen, Kanada zum 51. Bundesstaat Amerikas zu machen.

Obwohl dies größtenteils schlechte Nachrichten für Trump und die Vereinigten Staaten sind, gibt es immer noch einige Länder, die Trumps Botschaft annehmen. 66 % der Menschen in Israel haben weiterhin Vertrauen in Trump, während 81 % eine positive Meinung über die USA haben.