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Bürgermeister Mamdani stoppt KI-Einsatz für Schulkinder unter 14 in New York

Zohran Mamdani
Ron Adar / Shutterstock

Diese neue Entscheidung wird rund 600.000 öffentliche Schulkinder im Raum New York betreffen.

Es besteht kein Zweifel, dass Technologie und insbesondere KI die Art und Weise, wie Kinder lernen und die Welt sehen, grundlegend neu gestaltet hat.

Es gibt einen schmalen Grat zwischen KI als innovativem Werkzeug und digitaler Ablenkung sowie als Quelle schädlicher Desinformation.

Der beliebte Bürgermeister von New York versucht, diesen Grat neu zu definieren, indem er KI als Werkzeug für die jüngsten Schulkinder in NYC entfernt.

Menschliche Verbindung zuerst, KI an zweiter Stelle

Der New Yorker Bürgermeister Zohran Mamdani kündigte einen einjährigen Stopp für generative künstliche Intelligenz an, die direkt mit Schülern interagiert. Die Regelung richtet sich an Kinder bis zur achten Klasse und wird ab dem aktuellen Schuljahr fast 600.000 Schüler an öffentlichen Schulen betreffen.

Die Politik zielt darauf ab, die soziale Entwicklung und Problemlösungsfähigkeiten zu schützen, die in der realen Welt unerlässlich sind. Bei einer Rede im Brooklyn STEAM Center an der Seite von Schulkanzler Kamar Samuels betonte Mamdani die wesentliche Rolle persönlicher Beziehungen in der frühen Bildung.

„Kinder brauchen ihre Lehrer und menschliche Verbindung, um zu lernen und zu wachsen“, sagte Mamdani während der Pressekonferenz. Er argumentierte, dass Schüler soziale Bindungen zu Gleichaltrigen aufbauen und lernen müssten, nicht ausschließlich von KI abhängig zu sein.

Mamdani erklärte ferner, dass eine Entscheidung, das Verbot schließlich dauerhaft zu machen, fakten- und evidenzbasiert sein werde. „Wenn es unseren Schülern nicht hilft, zu lernen und zu wachsen, werden wir dieses Produkt nicht verwenden“, sagte er.

Wie das Moratorium funktioniert

Gemäß den neuen Richtlinien sind Chatbots in allen Klassenstufen verboten. Stadtbeamte deaktivieren zudem KI-Funktionen in zahlreichen zuvor genehmigten Bildungssoftware-Programmen. Nach Angaben des Bildungsministeriums haben über 30 dieser Programme die neuen Sicherheitsstandards nicht erfüllt.

Oberstufenschüler werden von der Technologie nicht ausgeschlossen. Die Schüler werden zweimal jährlich obligatorische KI-Kompetenzkurse besuchen. Diese werden Themen wie Voreingenommenheit, Fehlinformationen und den Einfluss von Technologie auf die Zukunft in New York behandeln. Lehrer können KI weiterhin für administrative Aufgaben und die Unterrichtsplanung nutzen.

Technologieunternehmen haben Schulen aggressiv ins Visier genommen, wobei Unternehmen wie Anthropic KI-Software wie „Claude for Teachers“ ausweiten. Das Bildungsministerium von NYC besteht jedoch darauf, dass Unternehmensgewinne die Schulpolitik nicht diktieren werden.

Mamdanis Popularität steigt rasant

Dies ist nur die jüngste Initiative von Bürgermeister Mamdani, die dem durchschnittlichen New Yorker zugutekommen soll. Der öffentlichen Meinung zufolge funktioniert sie.

Eine aktuelle Umfrage des Siena Research Institute zeigt, dass Mamdani ein sehr beliebter Bürgermeister ist, wobei 69 % der Befragten ihn positiv bewerten. Das ist ein Anstieg um 13 Prozentpunkte, seit die Umfrage zuletzt im April durchgeführt wurde.

Es besteht kein Zweifel, dass mächtige Technologieunternehmen und Unternehmer dies zu einer größeren Debatte über Technologie, KI und Klassenpolitik machen werden.

Milliardär Mark Cuban hat argumentiert, dass frühe KI-Fähigkeiten Schüler auf zukünftige Arbeitsplätze vorbereiteten. Dies wurde von dem Ökonomen Steve Hanke bestritten, der behauptet, dass Schüler in ganz Amerika zu sehr auf automatisierte Werkzeuge angewiesen seien.