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Trump teilt eine Karte, die ein europäisches Land als Teil der USA zeigt – und es ist nicht Grönland

Donald Trump
Joey Sussman / Shutterstock.com

Beamte haben den US-Botschafter einbestellt, um klarzustellen, dass die Karte „völlig unangemessen“ ist.

Kanada, Mexiko, Grönland, Venezuela, Kuba, Guatemala.

Dies sind nur einige der Länder, von denen US-Präsident Donald Trump Karten geteilt hat, die mit dem Sternenbanner bedeckt waren, was darauf hindeutet, dass sie irgendwann US-Territorium werden könnten.

Doch seine jüngste Karte, die eine Reihe von rot, weiß und blau gefärbten Ländern zeigte, enthielt ein Land, dessen Eingliederung in das US-Territorium Trump zuvor noch nicht vorgeschlagen hatte, das ebenfalls NATO-Mitglied ist:

Island.

Die umstrittene Karte

In dem Beitrag teilte Trump eine Karte der USA, Kanadas, Mexikos, Grönlands, der Karibischen Inseln und Islands, die mit dem Sternenbanner bedeckt war.

Donald Trump hat öffentlich keinen Wunsch geäußert, Island zu annektieren, doch während seiner Rede auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos im Januar schien der US-Präsident Grönland und Island zu verwechseln.

Der virale Beitrag enthielt keine schriftliche Bildunterschrift oder Erklärung. Dennoch forderten führende politische Persönlichkeiten in Reykjavík umgehend Notfalltreffen zur nationalen Sicherheit, um das anzusprechen, was viele als direkte Provokation ansahen.

Diplomatischer Eklat

Die isländische Außenministerin Thorgerdur Katrin Gunnarsdottir bestellte den US-Botschafter Billy Long ein. Sie forderte Antworten.

Nach Angaben des isländischen Mediums RUV teilte das Außenministerium den lokalen Medien mit, dass die Beamten ihren Standpunkt während des Treffens klargestellt und den Beitrag als „völlig unangemessen“ bezeichnet haben.

Die sozialdemokratische Abgeordnete Dagbjort Hakonardottir wies die Online-Grafik ebenfalls entschieden zurück. Sie forderte die Regierung auf, aggressiven Botschaften energisch entgegenzutreten.

„Ein Freund ist jemand, der die Wahrheit sagt“, bemerkte sie laut DV und fügte hinzu: „Dies steht nicht zur Debatte.“