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Aufzeichnungen belegen, dass ein chinesisches Unternehmen Russland mit 46 Tonnen Drohnenmaterial beliefert hat

Russian Drone Factory
X/@yarotrof

Ein chinesisches Staatsunternehmen hat Berichten zufolge 46 Tonnen Material zur Drohnenherstellung an ein sanktioniertes russisches Unternehmen geliefert.

Ein chinesisches Staatsunternehmen lieferte Materialien, die für die Herstellung von Kampfdrohnen benötigt werden, an ein russisches Unternehmen. Versandunterlagen belegen den Transfer von Kohlefaserchemikalien trotz internationaler Sanktionen. Diese Enthüllung verstärkt die genaue Prüfung ausländischer Unterstützung für das russische Militär.

Aufdeckung der Lieferkette

Laut United24 Media dokumentieren von Journalisten erhaltene Versandunterlagen die Lieferroute. Die Dokumente zeigen, dass ein chinesisches Unternehmen Anfang des Jahres 46 Tonnen Materialien verschickte. Westliche Regierungen haben diese Akten überprüft, die den Transfer von Kohlefaserchemikalien detailliert beschreiben.

Das empfangende Unternehmen ist eine Tochtergesellschaft des staatlichen Nuklearkonzerns Rosatom. Wie von United24 Media angemerkt, wurde die Fracht unter einer Zollklassifizierung deklariert, die für Nylon und Polyester verwendet wird. Diese russische Tochtergesellschaft entwickelt Komponenten für Kampfdrohnen.

Diese Drohnen werden bei Operationen gegen ukrainische Ziele eingesetzt. Laut United24 Media wurden solche Waffen bei einem Angriff auf ein Einkaufszentrum im August eingesetzt. Dieser Angriff in der Zentralukraine führte zum Tod von mindestens 16 Menschen.

Sammlung von Geheimdienstinformationen und Beweisen

Ermittler haben zuvor ausländische Komponenten in geborgener russischer Hardware gefunden. Wie von United24 Media hervorgehoben, liefern diese Aufzeichnungen den ersten detaillierten Beweis für direkte Exporte. Sie belegen, dass ein chinesisches Staatsunternehmen Materialien für die Drohnenproduktion geliefert hat.

Ein in Kiew ansässiger Think Tank hat diese Dokumente durch russische Quellen aufgedeckt. Laut United24 Media teilte das Ukrainian Security and Cooperation Centre die Beweise mit den Verbündeten. Die Akten wurden an die Regierungen des Vereinigten Königreichs und der Vereinigten Staaten weitergeleitet.

Experten glauben, dass diese Beweise diplomatische Reaktionen auslösen könnten. Laut United24 Media erklärte der Analyst David Albright, dass die Aufzeichnungen der amerikanischen Regierung Gründe liefern, den Lieferanten zu sanktionieren. Die Lieferungen erfolgten, nachdem westliche Länder die empfangende Tochtergesellschaft bereits sanktioniert hatten.

Abwägung offizieller Reaktionen und Sanktionen

Das russische Staatsunternehmen wies jegliche Verstöße gegen Handelsvorschriften zurück. Wie von United24 Media berichtet, erklärte ein Sprecher: „Rosatom und seine Unternehmen arbeiten in voller Übereinstimmung mit den geltenden Gesetzen und behördlichen Anforderungen.“ Der Vertreter fügte hinzu: „Jede gegenteilige Behauptung ist falsch und zeugt von einem mangelnden Verständnis dafür, wie die russischen Zollbehörden arbeiten.“

Europäische Beamte nehmen weiterhin Unternehmen ins Visier, die die russischen Kriegsanstrengungen unterstützen. Laut United24 Media strebt der diplomatische Dienst Sanktionen gegen vier chinesische Unternehmen an. Beamte werfen diesen Firmen vor, Chemikalien zu liefern, Drohnenkomponenten bereitzustellen und eine Schattenflotte zu unterstützen.

Es wird erwartet, dass diese vorgeschlagenen Maßnahmen in ein regulatorisches Paket aufgenommen werden. Wie von United24 Media angemerkt, wurde der Rahmen für diese Beschränkungen in einem Dokument vom 21. Mai skizziert. Die Außenminister planten, dieses Sanktionspaket während eines Treffens in Luxemburg zu verabschieden.