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Joe Biden enthüllt persönliche Details zu seinem Kampf gegen Prostatakrebs

Joe Biden
Gints Ivuskans / Shutterstock

Er teilt der Öffentlichkeit eine sehr positive Prognose mit.

Eine schwere medizinische Diagnose zwingt jeden dazu, innezuhalten und die gesamte Zukunft zu überdenken.

Wenn beängstigende Testergebnisse positiv ausfallen, verschieben sich die täglichen Prioritäten sofort. Diese harte Realität traf kürzlich einen der berühmtesten Männer der Welt.

Ein zutiefst persönlicher Kampf

Der ehemalige Präsident Joe Biden hat gerade ein wichtiges Update zu seiner anhaltenden Gesundheitsreise geteilt.

Der 83-jährige Politiker nutzte am Dienstag die soziale Medienplattform X. Er wollte den September als Monat der Prostatakrebs-Aufklärung kennzeichnen und bemerkte, dass die Kampagne für ihn nun viel „persönlicher“ sei.

Sein Team gab seine Diagnose eines aggressiven Prostatakrebses erstmals im Mai 2025 bekannt. Zu dem Zeitpunkt, als sein medizinisches Personal das Problem entdeckte, hatte sich die gefährliche Krankheit bereits direkt in seine Knochen ausgebreitet.

Behandlung zeigt gute Wirkung

Die Ärzte leiteten sofort einen umfassenden medizinischen Plan ein. Biden schloss seine erforderliche Strahlentherapie im vergangenen Oktober offiziell ab.

Nun teilt er der Öffentlichkeit eine sehr positive Prognose mit.

„Ich bin den Ärzten, Krankenschwestern und anderen medizinischen Fachkräften, die geholfen haben, meinen Krebs zu kontrollieren und die sich weiterhin so gut um mich kümmern, zutiefst dankbar“, schrieb er in seiner Online-Erklärung.

Er fügte hinzu, dass die intensive medizinische Intervention „wie beabsichtigt gewirkt“ habe und es ihm ermöglichte, seinen normalen Alltag beizubehalten.

Kampf gegen die Statistik

Mehr als 330.000 Männer in den Vereinigten Staaten werden allein in diesem Jahr mit genau dieser Diagnose konfrontiert sein.

Aufgrund dieser erschreckenden Zahl forderte der ehemalige Präsident seine Anhänger dringend auf, mit ihren Ärzten zu sprechen. Er warnte die Menschen davor, diese wichtigen Gespräche aufzuschieben.

Die Krankheit in ihren Anfangsstadien zu erkennen, ist absolut entscheidend. Biden bemerkte, dass eine frühe Erkennung die Fünf-Jahres-Überlebensrate nahe 100 Prozent drückt.

Aktuelle medizinische Leitlinien empfehlen, dass Männer mit einem durchschnittlichen Risiko ab etwa 50 Jahren regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen beginnen.

Blick nach vorn

In seiner Botschaft sprach Biden auch über eine gravierende Ungleichheit im Gesundheitssystem.

Er wies darauf hin, dass schwarze Männer ein deutlich höheres Risiko haben, sowohl an der Krankheit zu erkranken als auch daran zu sterben. Er riet ihnen, sich bereits ab 45 Jahren oder sogar früher untersuchen zu lassen.

Da sich seine medizinische Situation endlich stabilisiert hat, freut er sich auf sein nächstes großes Projekt.

Seine kommende Memoiren über seine einzige Amtszeit im Weißen Haus werden am 17. November in den Buchhandlungen erscheinen.

Quellen: X, Büro von Joe Biden