Der Neffe wies mehrere von Trumps Behauptungen zurück.
Wenn nationale Tragödien geschehen, teilen Politiker oft ihre Erinnerungen an die Krise.
Diese Geschichten heben üblicherweise die Stärke der Gemeinschaft oder Tapferkeit hervor.
Doch manchmal stoßen diese dramatischen persönlichen Berichte auf plötzlichen Widerstand.
Kühne Rettungsansprüche
Der ehemalige Präsident Donald Trump erzählte kürzlich eine dramatische Geschichte über seine Erlebnisse nach den Terroranschlägen von 2001.
Bei einer Veranstaltung der Tunnel to Towers Foundation, zitiert von LADbible, beschrieb er eine angespannte Flucht aus dem United States Steel Building.
„Das United States Steel Building knarrte, wirklich knarrte es, und wir dachten, es würde einstürzen“, erzählte Trump der Menge.
Er behauptete, zwei große Rettungskräfte hätten ihn physisch in Sicherheit gebracht. „Sie packten mich unter den Armen und sagten: ‚Wir müssen hier raus‘“, erklärte Trump.
Er fügte hinzu: „Und sie hoben mich buchstäblich hoch. Das ist nicht einfach. Ich bin groß. Sie hoben mich hoch und rannten mit mir los.“
Familie widerspricht
Die dramatische Geschichte erregte schnell öffentliche Aufmerksamkeit. Kurz darauf kam eine direkte Reaktion aus dem Trump-Familienstammbaum.
Fred Trump III, der 63-jährige Neffe des Politikers, nutzte soziale Medien, um die Darstellung vollständig zu bestreiten.
Er konzentrierte sich stark auf eine Behauptung bezüglich Ground Zero, wo Trump angab, ein Bauteam zur Hilfe gebracht zu haben.
„Ich versuche, mich nicht persönlich zu meinem Onkel zu äußern, aber seine Behauptung, er habe ein Team von Arbeitern zur Hilfe an den Ort gebracht, beleidigt mich so sehr, dass ich mich äußern muss“, schrieb sein Neffe auf X.
Das Team in Frage gestellt
Fred Trump III erklärte, dass sein Onkel zu diesem Zeitpunkt kein aktives Bauteam zur Verfügung gehabt habe.
„Er baute zu dieser Zeit kein ‚großes Gebäude‘“, stellte der Neffe in seinem Online-Beitrag klar.
Er erklärte, dass das einzige verfügbare Personal Büroangestellte aus dem Trump Tower gewesen wären, und merkte an, dass diese physisch nicht für Katastrophenhilfe ausgerüstet waren.
Der Neffe wies auch die Vorstellung zurück, dass das US Steel Building einstürzte, und zitierte einen Ingenieur, der den Turm für die Nutzung freigegeben hatte.
Die Zeitlinie verteidigen
Nach der öffentlichen Gegenreaktion verteidigte Trump seine Aussagen auf seiner Truth Social-Plattform.
„Ich war dort, offensichtlich nicht am selben Tag wie der Einsturz, aber kurz danach, mit einer großen Gruppe von Bauarbeitern“, postete Trump.
Auch der Sprecher des Weißen Hauses, Davis Ingle, äußerte sich. Er erklärte, der Politiker habe lediglich „seine Erfahrung einer Stadt wiedergegeben, die unmittelbar nach und in den Tagen und Wochen nach den schrecklichen Anschlägen taumelte“.
Quellen: LADbible, Tunnel to Towers Foundation, X, Truth Social, New York Magazine