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Trump versucht, US-Wähler mit einem Geldangebot von 4.300 Euro zu ködern

Trump versucht, US-Wähler mit einem Geldangebot von 4.300 Euro zu ködern
The White House, Public domain, via Wikimedia Commons

Der Präsident versprach, jedem erwachsenen Bürger eine „Dividende“ von 5.000 US-Dollar auszuzahlen.

Wahlen sind stets von großen Versprechungen begleitet.

Politiker neigen dazu, mit standardmäßigen Steuersenkungen oder umfassenden Programmen zur Schaffung von Arbeitsplätzen um Unterstützung zu werben.

Manchmal jedoch wird ein Wahlkampfversprechen unglaublich direkt und konzentriert sich auf bares Geld.

Ein direktes Bargeldangebot

Präsident Donald Trump trat am Mittwochabend auf einer Republikaner-Versammlung in Dallas auf. Während der Veranstaltung in Texas unterbreitete er der amerikanischen Öffentlichkeit einen ungewöhnlichen finanziellen Vorschlag.

Der Präsident versprach, jedem erwachsenen Bürger eine „Dividende“ von 5.000 US-Dollar auszuzahlen.

An die vorgeschlagene Auszahlung ist eine wichtige Bedingung geknüpft: Die Wähler müssen sicherstellen, dass seine Partei bei den bevorstehenden Wahlen im November die Kontrolle über beide Kammern des Kongresses behält.

Er betonte zudem, dass diese massive Geldspritze ausschließlich „in den Vereinigten Staaten“ ausgegeben werden solle, wie Nachrichtenagenturen AFP und Digi24 berichteten.

Sinkende Zustimmungswerte

Dieses kühne finanzielle Versprechen kommt zu einem äußerst kritischen Zeitpunkt für die aktuelle Regierung. Weniger als zwei Monate verbleiben bis zu den entscheidenden Zwischenwahlen.

Eine aktuelle landesweite Umfrage von Focaldata und der Financial Times offenbart ernsthafte Probleme für die Regierungspartei. Die Erhebung zeigt, dass derzeit nur 33 Prozent der registrierten Wähler den Präsidenten tatsächlich unterstützen.

Selbst seine treuesten Anhänger beginnen sich abzuwenden. Seine Zustimmungsrate unter republikanischen Wählern fiel gerade auf 72 Prozent.

Dieser Rückgang markiert einen absoluten Tiefststand in der Umfragegeschichte der Financial Times.

Wähler spüren den Druck

Wirtschaftliche Frustration treibt eindeutig diese negative öffentliche Stimmung an. Rund 57 Prozent der Befragten gaben an, dass sich ihre persönliche finanzielle Situation in letzter Zeit erheblich verschlechtert habe.

Die Menschen machen hauptsächlich die steigenden Lebenshaltungskosten und die hartnäckige Inflation dafür verantwortlich.

Zusätzlich zu den alltäglichen Haushaltsausgaben erweisen sich neue Handelspolitiken als zutiefst unpopulär. Die jüngste Umfrage ergab, dass 56 Prozent der Amerikaner die neuen Zölle der Regierung auf kanadische Waren ablehnen.

Derzeit genießt die Demokratische Partei einen soliden Vorsprung von 7 Prozent gegenüber den Republikanern unter den wahrscheinlichen Wählern. Dieser Abstand setzt die fragile konservative Mehrheit im Kongress enorm unter Druck, während die Zeit bis November abläuft.

Quellen: Digi24, AFP, Financial Times, Focaldata