Donald Trump wird in sozialen Medien wegen der US-Energiekosten während des Nahostkonflikts verspottet.
Online-Trolling erreichte neue Dimensionen, als iranische Beamte die stark gestiegenen amerikanischen Kraftstoffpreise ins Visier nahmen. Mohammad Bagher Ghalibaf, Sprecher der Islamischen Beratungsversammlung des Iran, teilte auf X einen berühmten Clip aus Die Simpsons, der Homer Simpson an einer Zapfsäule zeigt.
Die Animationsszenen zeigten, wie Homer zusah, wie der Gesamtpreis auf über 999 US-Dollar stieg, bevor er „Gratis-Benzin“ bejubelte, als die Zahlen auf drei Nullen zurückgesetzt wurden.
Die Verknüpfung von Cartoon-Humor und innenpolitischem Wirtschaftsschmerz folgte einem Bloomberg-Bericht, der hervorhob, dass die Benzinpreise in San Diego 9,99 US-Dollar pro Gallone erreicht hatten.
In linken politischen Gruppen im Internet brach Gelächter aus, während MAGA-Republikaner ihre intensive Wut über die ausländische Stichelei äußerten.
Trotz und Versprechen bei eskalierenden Spannungen
Die militärische Haltung bleibt neben der digitalen Verspottung angespannt. Donald Trump hat öffentlich eine rasche Lösung des anhaltenden Konflikts kurz nach den Zwischenwahlen im November vorausgesagt und dabei auf die amerikanische Militärdominanz verwiesen, während die iranischen Behörden darauf bestehen, niemals nachzugeben.
Direkte Herausforderungen richteten sich am Sonntag über offizielle Kanäle direkt an Washington. Der iranische Präsident Masoud Pezeshkian forderte Donald Trump auf X direkt heraus, was die militärische Präsenz gegen seine „leeren Streitkräfte“ betrifft.
„Wenn sie menschlich sind, warum verwehren sie den Menschen dann den Zugang zu Wasser, Nahrung und Medikamenten? Unser Volk lässt sich nicht einschüchtern. Iran wird sich nicht ergeben“, erklärte Masoud Pezeshkian in dem Beitrag.
