Die größte Unterstützung findet sich in der Bevölkerung, die in der Hauptstadt lebt.
Die ukrainischen Bürger bleiben trotz unerbittlicher Stromausfälle und Heizungsengpässe überwältigend entschlossen, standzuhalten.
Laut einer Umfrage des Kyiv International Institute of Sociology sind mehr als drei Viertel der Bevölkerung der Meinung, dass das Land seine Verteidigung aufrechterhalten muss.
Die Umfrageergebnisse zeigen, dass mehr als drei von vier (77 %) Befragten die klare Überzeugung äußerten, dass der Kampf fortgesetzt werden sollte.
Nur 12 % der Befragten schlugen vor, die Ukraine solle unter solch harten Bedingungen den russischen Forderungen nachgeben.
Weitere 11 % waren sich ihrer Position unsicher.
Einigkeit über alle Regionen hinweg
Die Entschlossenheit ist in jeder Ecke des Landes tief verwurzelt. Die Unterstützung für den anhaltenden Widerstand reicht von 68 % in den östlichen Gebieten bis zu 83 % in der Hauptstadt.
Kiew verzeichnete landesweit die höchste Unterstützung für den bewaffneten Widerstand. Diese Entschlossenheit bleibt auch dann bestehen, wenn die Stadt ständigen Angriffen mit ballistischen Raketen und Langstreckendrohnen ausgesetzt ist.
Die Widerstandsfähigkeit reicht auch über die Landesgrenzen hinaus. Jüngste Studien zeigen, dass sich die meisten ukrainischen Flüchtlinge in Polen an ihre neue Umgebung angepasst haben, die Hälfte jedoch immer noch plant, nach Hause zurückzukehren, sobald die Kämpfe aufhören.
Hoffnung in der Not finden
Die Alltagsperspektive im Land zeichnet ein bemerkenswertes Bild der Hoffnung. Eine wachsende Mehrheit der Bürger gibt an, sich trotz des anhaltenden Konflikts glücklich zu fühlen.
Diese Zahl ist in den letzten achtzehn Monaten merklich gestiegen. Gleichzeitig bezeichneten sich nur 16 % der Befragten als unglücklich mit ihrem derzeitigen Leben.
Inmitten eines dunklen Himmels und kalter Wohnungen finden ganz normale Menschen weiterhin Kraft ineinander. Ihre gemeinsame Entschlossenheit definiert eine Nation, die sich weigert, zu zerbrechen.