Startseite Krieg Putins „Drohnen-Killer“ floppt: Im Museum gelandet, nicht auf dem Schlachtfeld

Putins „Drohnen-Killer“ floppt: Im Museum gelandet, nicht auf dem Schlachtfeld

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Der Furor wurde vom Moskauer Institut für Funktechnik entwickelt.

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Der Furor wurde vom Moskauer Institut für Funktechnik entwickelt.

Waffe landet im Museum, nicht auf dem Schlachtfeld

Nach einem Jahrzehnt der Entwicklung hat Russlands hochgelobtes Mikrowellenwaffensystem „Furor“ seinen ersten öffentlichen Auftritt.

Nicht im Einsatz, sondern als Museumsstück in Kubinka, außerhalb Moskaus.

Der Prototyp befindet sich noch in der Testphase und wurde nie eingesetzt.

Ein angeblicher Drohnen-Killer mit großen Versprechen

Furor wurde als bahnbrechendes System beworben, das Drohnen und Präzisionsraketen mit hochenergetischen Mikrowellen neutralisieren kann.

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Russische Entwickler behaupteten, das System habe eine Reichweite von über 10 Kilometern – deutlich mehr als vergleichbare amerikanische Technologie.

Kühne Behauptungen, aber kein Beweis für Funktion

Trotz jahrelanger Werbung gibt es keine verifizierten Beweise dafür, dass Furor wie versprochen funktioniert.

Die angebliche Reichweite und Leistungsfähigkeit bleiben unbewiesen, das System wurde nie in realen Militäroperationen eingesetzt.

Teil eines Musters russischer „Showcase“-Waffen

Furor reiht sich ein in eine Reihe hochkarätiger russischer Rüstungsprojekte wie die S-70 „Okhotnik“-Drohne und das Lasersystem „Peresvet“, die eher auf Show als auf tatsächliche Einsatzfähigkeit ausgelegt zu sein scheinen.

Kritiker sagen, diese Programme liefern oft nicht wie versprochen oder werden nicht rechtzeitig fertig.

Für den Kampf gebaut, zur Schau geparkt

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Das System ist auf dem Fahrgestell eines Buk-Luftabwehrfahrzeugs montiert und umfasst einen Mikrowellengenerator, eine Reflektorantenne und eine Leit- und Steuerungseinheit.

Einige Berichte deuteten auf eine mögliche Integration in Luftabwehrnetzwerke hin, Experten halten das jedoch für zweifelhaft.

Entwickelt von einem renommierten Radarinstitut

Der Furor wurde vom Moskauer Institut für Funktechnik entwickelt, das zur Vega-Korporation gehört, die auf Radartechnik spezialisiert ist.

Trotz ihres guten Rufs hat das Institut bei diesem Projekt bisher keine überzeugenden Ergebnisse geliefert.

Noch in der Testphase, noch keine Ergebnisse

Fotos des Systems wurden kürzlich von Btvt.info veröffentlicht, aber es befindet sich weiterhin in der Testphase ohne Zeitplan für einen Einsatz.

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Derzeit wirkt das Projekt eher wie eine politische Botschaft als wie ein funktionierendes militärisches System.

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