Startseite Welt Urlaub in den USA wird deutlich teurer: Trump verdreifacht Gebühren...

Urlaub in den USA wird deutlich teurer: Trump verdreifacht Gebühren für ausländische Touristen

Donald Trump
The White House / Wiki Commons

Die Trump-Regierung hat die größte Gebührenerhöhung in der Geschichte der Nationalparks angekündigt – und sie betrifft ausschließlich ausländische Besucher.

Gerade lesen andere

Seit Jahren ziehen die Nationalparks der USA Millionen Reisende aus dem Ausland an, angezogen von weiten Landschaften und berühmten Sehenswürdigkeiten.

Doch eine umfassende Änderung, die nächstes Jahr in Kraft tritt, wird diese Besuche für Nicht-US-Bürger deutlich kostspieliger machen.

Neuer Gebührenplan

Laut AFP und News.ro gaben die Behörden bekannt, dass ab dem 1. Januar 2026 der Jahrespass für den Zugang zu allen Nationalparks für Nicht-Einwohner von 80 US-Dollar auf 250 US-Dollar steigt. Das entspricht etwa 235 Euro.

Das Innenministerium, das das System verwaltet, erklärte, die Maßnahme solle „Amerikaner priorisieren“.

Ausländische Touristen ohne Jahrespass müssen ebenfalls mit höheren Kosten rechnen.

Lesen Sie auch

Für die beliebtesten Parks – darunter Grand Canyon, Yellowstone und Yosemite – wird ein zusätzlicher Eintrittszuschlag von 100 US-Dollar (gut 94 Euro) fällig. Bisher zahlten Einheimische und Besucher aus dem Ausland identische Preise.

Die Vereinigten Staaten verfügen über 63 Nationalparks, die zu den bedeutendsten Naturschätzen des Landes zählen. Offizielle Zahlen zeigen, dass im Jahr 2024 rund 332 Millionen Menschen die Parks besuchten.

Begründung der Erhöhungen

Parkminister Doug Burgum erklärte, die neue Struktur solle die Pflege der Schutzgebiete unterstützen und gleichzeitig den Zugang für Amerikaner sichern.

„US-Einwohner werden weiterhin erschwingliche Preise genießen, während Nicht-Einwohner höhere Gebühren zahlen, um die Instandhaltung der amerikanischen Parks zu unterstützen“, sagte er.

Er fügte hinzu, dass „Präsident Trumps Führung amerikanische Familien immer an erste Stelle gesetzt hat“.

Lesen Sie auch

Die Regierung argumentiert, dass die Besucherzahlen in den letzten Jahren stark gestiegen seien und die neuen Gebühren helfen würden, die Nachfrage in Spitzenzeiten zu regulieren.

Vorteile für Einwohner

Um den Inlandstourismus zu fördern, kündigte das Innenministerium außerdem sogenannte „patriotische Tage“ an, an denen US-Einwohner kostenlosen Zugang zu den Nationalparks erhalten sollen.

Dazu gehören der Presidents’ Day, der Veterans Day und Trumps Geburtstag, der auf den jährlichen Flag Day fällt.

Behörden ließen offen, ob künftig weitere Termine hinzukommen könnten, erklärten aber, das Ziel sei es, das nationale Engagement für öffentliches Land zu stärken.

Lesen Sie auch