Startseite Haus und Garten Warum kaltes Wasser beim Bodenwischen oft die bessere Wahl ist

Warum kaltes Wasser beim Bodenwischen oft die bessere Wahl ist

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Lange galt heißes Wasser als unverzichtbar, um Schmutz gründlich zu entfernen. Doch heutige Bodenreiniger sind für kalte oder nur leicht warme Flüssigkeiten ausgelegt.

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Viele Hersteller weisen auf ihren Verpackungen ausdrücklich darauf hin. Der Grund: Zahlreiche Wirkstoffe – darunter auch alkoholbasierte Bestandteile – verlieren bei hohen Temperaturen an Stabilität.

Wird das Wasser zu heiß, kann die Reinigungsleistung deutlich nachlassen. Das betrifft ebenso ökologische Alternativen wie Essig- oder Zitronenlösungen. Zudem begünstigt Hitze die Bildung von Schlieren, da sich die Zusammensetzung des Putzmittels verändert.

Kaltes Wasser spart Energie – und schont den Geldbeutel

Neben der Reinigungswirkung spielt auch der Energieverbrauch eine Rolle. Ein Putzeimer fasst typischerweise rund 20 Liter Wasser, und selten bleibt es bei nur einem Durchgang.

Wer wöchentlich warmes Wasser zum Putzen nutzt, verbraucht über das Jahr hinweg mehrere Tausend Liter erhitztes Wasser – ein Aufwand, der sich durch die Nutzung von Leitungswasser in Kalttemperatur deutlich reduzieren lässt.

Das schont Ressourcen und senkt langfristig die Kosten.

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Wann sich warmes Wasser dennoch lohnt

Trotz der Vorteile von kaltem Wasser gibt es Situationen, in denen Wärme hilfreich bleibt.

Besonders fettige Stellen, wie sie häufig in der Nähe des Herds auftreten, lassen sich mit heißem Wasser und etwas Seife besser anlösen.

Nach dieser gezielten Vorbehandlung reicht jedoch erneut kühles Wischwasser, kombiniert mit dem üblichen Reiniger.

So gelingt die gründliche Bodenpflege

Für ein sauberes Ergebnis empfiehlt sich ein klarer Ablauf: Zunächst Möbel oder andere Gegenstände beiseitestellen und lose Verschmutzungen absaugen.

Anschließend das Reinigungsmittel in der richtigen Dosierung ins Wasser geben und den Boden nur leicht feucht wischen – vor allem auf empfindlichen Belägen wie Laminat oder Parkett. Zum Schluss sorgt ein weiches Tuch für eine trockene, streifenfreie Fläche.

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Quelle: Bunte