Vor der New Yorker Bürgermeisterresidenz kam es zu angespannten Szenen.
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Ein neu gewählter Stadtpolitiker geriet unter Druck, als Demonstranten sich in der Nähe seines Wohnsitzes versammelten.
Auslöser war die Veröffentlichung neu entsiegelter Dokumente, die eine erneute öffentliche Debatte ausgelöst haben, weit über die direkt genannten Personen hinaus.
Protest vor der Residenz
Zohran Mamdani wurde von einer kleinen Gruppe Demonstranten vor Gracie Mansion beschimpft, nachdem seine Mutter, die Filmemacherin Mira Nair, in kürzlich veröffentlichten Epstein-bezogenen E-Mails erwähnt wurde, berichtete India Today.
Online verbreitete Videos zeigten Demonstranten mit einem Megafon in der Nähe der Residenz, die “Schande” riefen und dem Bürgermeister Unehrlichkeit vorwarfen.
Einige Anwesende behaupteten, sie hätten zuvor seinen politischen Wahlkampf unterstützt.
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Rufe und Vorwürfe
In den Aufnahmen waren Demonstranten zu hören, die persönliche Bemerkungen an Mamdani richteten.
“Das stimmt, wir wissen von deiner Mutter. Jetzt hör zu. Wir waren mit dir, Zohran. Wir haben dich gewählt, Zohran. Wir haben uns für dich eingesetzt, Zohran. Wir haben uns für dich eingesetzt,” sagte eine Stimme.
Die Rufe gingen weiter mit: “Du bekommst gar nichts, komm hier raus und du lügst uns an. Du hast gelogen, Zohran. Schande, Zohran!”
Dokumente tauchen wieder auf
Laut India Today erschien Nairs Name in einer E-Mail im Zusammenhang mit einer gesellschaftlichen Veranstaltung aus dem Jahr 2009, die im New Yorker Stadthaus von Ghislaine Maxwell stattfand, die später wegen Sexhandels verurteilt wurde.
Die Erwähnung wurde bekannt, nachdem das US-Justizministerium Millionen Seiten von Dokumenten im Zusammenhang mit Epstein veröffentlicht hatte.
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Das Auftauchen eines Namens in den Akten bedeutet kein Fehlverhalten, doch die Enthüllungen haben in mehreren Ländern öffentliche Reaktionen und politische Folgen ausgelöst.
Quellen: India Today, US-Justizministerium