Startseite Krieg Ukrainische Geheimdienste täuschen Putin: 430.000 Euro nach fingiertem Todesfall ausgezahlt

Ukrainische Geheimdienste täuschen Putin: 430.000 Euro nach fingiertem Todesfall ausgezahlt

Ukrainische Geheimdienste täuschen Putin: 430.000 Euro nach fingiertem Todesfall ausgezahlt
miss.cabul / Shutterstock.com

In dieser Woche machten ukrainische Behörden einen Fall öffentlich, der zeigen soll, wie leicht sich Narrative manipulieren lassen.

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Im Mittelpunkt der Darstellung stehen ein Kopfgeld, ein angeblicher Mord und eine unerwartete Auszahlung.

Nach Angaben des Daily Express erklärte der ukrainische Militärgeheimdienst HUR, er habe eine Operation durchgeführt, die Russland dazu brachte, rund 430.000 Euro auszuzahlen, nachdem man dort glaubte, eine Zielperson sei getötet worden.

Kopfgeld und Dissident

HUR zufolge stand die Zahlung im Zusammenhang mit Denis Kapustin, der in dem Bericht als prominenter anti-putinscher Russe beschrieben wird, der auf Seiten der Ukraine kämpft und 2022 das Russische Freiwilligenkorps RDK gegründet hat.

Der Daily Express berichtete, Russland habe angenommen, Kapustin sei am 27. Dezember bei einem Drohnenangriff getötet worden, und habe daraufhin das Kopfgeld ausgezahlt, nachdem sich die Nachricht von seinem Tod verbreitet hatte.

Das RDK schien den Tod auf Telegram zu bestätigen und schrieb:

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„Wir werden dich definitiv rächen, Denis. Dein Vermächtnis lebt weiter.“

Video zu Neujahr

HUR veröffentlichte später am Neujahrstag ein Video, das Herrn Kapustin lebend zeigt.

In dem Clip begrüßt Geheimdienstchef Kyrylo Budanow ihn mit den Worten „Willkommen zurück im Leben“, wie der Bericht schildert.

Budanow fügte hinzu:

„Zunächst einmal, Herr Denis, herzlichen Glückwunsch zu Ihrer Rückkehr ins Leben. Das ist immer eine Freude. Ich bin froh, dass das für Ihre Ermordung vorgesehene Geld zur Unterstützung unseres Kampfes verwendet wurde.“

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HUR erklärte, die Mittel würden zur Unterstützung der ukrainischen Kriegsanstrengungen eingesetzt.

Quellen: Daily Express