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Dieser Sport hält den Körper länger jung

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Warum intensiver Sport den Alterungsprozess bremsen kann.

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Altern lässt sich nicht aufhalten, doch sein Tempo ist beeinflussbar. Bewegung gilt seit Langem als einer der wichtigsten Faktoren, um körperlich länger leistungsfähig zu bleiben.

Entscheidend ist dabei weniger, ob man sich bewegt, sondern wie intensiv.

Was Forschung zum biologischen Alter zeigt

Eine Untersuchung der Brigham Young University aus dem Jahr 2017 hat sich mit dem Zusammenhang zwischen körperlicher Aktivität und biologischem Altern beschäftigt.

Dafür wurden Daten von 5.823 Erwachsenen ausgewertet, die ihre sportlichen Aktivitäten über einen Zeitraum von 30 Tagen dokumentierten.

Parallel dazu bestimmten die Forschenden die Länge sogenannter Telomere.

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Diese Schutzkappen an den Enden der Chromosomen gelten als Marker für das biologische Alter: Je kürzer sie sind, desto stärker ist der Alterungsprozess auf zellulärer Ebene fortgeschritten.

Intensität statt Alltagsbewegung

Die Auswertung zeigte deutliche Unterschiede. Personen, die regelmäßig intensiv trainierten, wiesen längere Telomere auf und wirkten biologisch jünger.

Bei Teilnehmenden mit geringer oder nur moderater Aktivität fielen die Telomere deutlich kürzer aus – teils entsprechend eines um bis zu neun Jahre höheren biologischen Alters.

Dabei spielte es kaum eine Rolle, ob jemand beruflich viel saß oder sich gelegentlich bewegte. Ausschlaggebend war vor allem die Trainingsintensität.

Welche Belastung als intensiv gilt

Als besonders wirksam erwies sich intensives Ausdauertraining. In der Studie galten Frauen als sehr aktiv, wenn sie an fünf Tagen pro Woche jeweils 30 Minuten liefen.

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Männer erreichten diesen Status bei rund 40 Minuten pro Einheit. Unter diesen Bedingungen zeigte sich der stärkste Effekt auf das biologische Alter.

Mit Bedacht beginnen

Trotz der positiven Ergebnisse raten Fachleute zu einem vorsichtigen Einstieg. Wer bisher wenig trainiert hat, sollte die Belastung schrittweise erhöhen und vor Beginn eines intensiven Trainingsprogramms ärztlichen Rat einholen.

Quelle: Bunte, Brigham Young University