Iran hat versucht, Stärke zu demonstrieren und zugleich die Tür für Diplomatie offen zu halten, während die Spannungen mit den Vereinigten Staaten weiter eskalieren. Die Botschaft erfolgt vor dem Hintergrund innenpolitischer Unruhen und scharfer Rhetorik aus Washington.
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Vertreter in Teheran sagen, sie strebten keine Konfrontation an, bereiteten sich jedoch auf alle Szenarien vor.
Warnung aus Teheran
Nach Angaben von Digi24.ro unter Berufung auf AFP und News.ro erklärte Irans Außenminister Abbas Araghchi am Montag, das Land sei „vollständig auf einen Krieg vorbereitet“, betonte jedoch zugleich, dass es keinen militärischen Konflikt anstrebe.
Er äußerte sich während einer Konferenz mit ausländischen Botschaftern in Teheran, die im staatlichen Fernsehen übertragen wurde. Araghchi sagte, die Erklärung spiegele die offizielle Position der Islamischen Republik wider.
„Die Islamische Republik Iran strebt keinen Krieg an, ist aber vollständig auf einen Krieg vorbereitet“, sagte er.
Diplomatische Öffnung
Trotz der Warnung erklärte Araghchi, Iran bleibe unter bestimmten Bedingungen für Gespräche offen. Etwaige Verhandlungen müssten auf der Grundlage von Fairness und gegenseitigem Respekt geführt werden, sagte er.
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„Wir sind auch zu Verhandlungen bereit, aber diese Verhandlungen müssen fair sein, mit gleichen Rechten und auf gegenseitigem Respekt beruhen“, erklärte er.
Iranische Regierungsvertreter haben wiederholt betont, dass sie sich nicht auf Gespräche einlassen werden, von denen sie glauben, dass sie das Land in eine nachteilige Position bringen.
Spannungen mit Washington
Die Äußerungen erfolgen vor dem Hintergrund zunehmender Spannungen zwischen Teheran und Washington, angeheizt durch Drohungen von US-Präsident Donald Trump und wachsenden internationalen Druck auf Iran.
Die Islamische Republik steht zudem wegen ihres harten Vorgehens gegen Proteste im eigenen Land in der Kritik, was die diplomatischen Spannungen mit westlichen Regierungen weiter verschärft hat.
Während Iran darauf besteht, keinen Krieg zu wollen, sagen Analysten, die jüngsten Aussagen unterstrichen, wie volatil die Lage geworden ist.
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Quellen: Digi24.ro, AFP, News.ro