Wo ist Melania geblieben?
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Während Donald Trump erneut Sendezeiten, Schlagzeilen und soziale Medien dominiert, ist eine Person bemerkenswert schwer zu sehen.
Die amerikanische First Lady hält sich fast durchgehend im Hintergrund, und ihre Abwesenheit ist selbst zu einer Geschichte geworden.
Melania Trump ist seit Langem für ihren zurückhaltenden Stil bekannt.
Im Gegensatz zu vielen ihrer Vorgängerinnen hat sie die Rolle einer aktiven öffentlichen Figur nur selten eingenommen.
Diese Tendenz setzt sich auch nach der erneuten Amtseinführung von Donald Trump als Präsident fort, bei der sie nur wenige Male bei offiziellen Anlässen zu sehen war.
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Zuletzt wurde das Ehepaar an Silvester gemeinsam in Mar a Lago in Florida fotografiert.
Seitdem ist die First Lady weitgehend aus der Öffentlichkeit verschwunden, auch in Phasen, in denen ihr Mann seine politische Rhetorik deutlich verschärft hat.
Eine bewusste Entscheidung
Nach Einschätzung mehrerer Beobachter ist das Schweigen kein Zufall. Die Kommentatorin Sigrid Rege Gårdsvoll meint, Melania Trump habe sich bewusst für eine andere Rolle als die traditionelle entschieden.
„Sie glänzt durch Abwesenheit. Es ist grundsätzlich schwierig, sich ein Bild von Melania Trump und ihr als First Lady der USA zu machen, weil sie schlichtweg nicht sichtbar ist“, sagt sie laut B.T.
Dieses Bild ist nicht neu. Als Donald Trump erstmals Präsident wurde, entschied sich Melania dafür, in New York zu bleiben, damit das gemeinsame Sohn Barron sein Schuljahr beenden konnte.
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Schon damals wurde ihr Rückzug aus dem Rampenlicht bemerkt.
Sie spricht, wenn sie es selbst will
Obwohl sie sich nur selten äußert, durchbricht Melania Trump gelegentlich das Schweigen.
Am Jahrestag der Amtseinführung ihres Mannes veröffentlichte sie einen kurzen Beitrag, in dem sie an ihr Verständnis der Rolle der First Lady erinnerte.
„First Lady zu sein ist nicht nur ein Privileg, es ist auch eine große Verantwortung.“
Der Beitrag stand für sich allein, ohne weitere Kommentare. Genauso zurückhaltend blieb ihre Stimme in der öffentlichen Debatte.
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Im vergangenen Jahr gewährte sie jedoch einen persönlicheren Einblick, als sie ihre Memoiren veröffentlichte.
Später in diesem Monat erscheint zudem eine Dokumentation über die Zeit vor der Amtseinführung, die den Blick erneut auf eine First Lady richtet, die lieber einen Schritt zurücktritt.