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Meta führt neue Betrugsschutz-Tools für Facebook, WhatsApp und Messenger ein

Meta führt neue Betrugsschutz-Tools für Facebook, WhatsApp und Messenger ein
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Laut Engadget führt Meta neue Tools ein, die Betrug auf seinen sozialen Plattformen reduzieren sollen.

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Laut Engadget führt Meta neue Tools ein, die Betrug auf seinen sozialen Plattformen reduzieren sollen.

Das Unternehmen sagt, dass die Updates Nutzern helfen sollen, verdächtige Aktivitäten und betrügerische Konten zu erkennen.

Online-Betrug richtet sich zunehmend gegen soziale Medien, weshalb Plattformen wie Meta ihre Systeme zur Betrugserkennung und Kontoverifizierung ausbauen.

Die neuen Maßnahmen umfassen KI-Systeme sowie Warnmeldungen, die erscheinen, wenn Nutzer mit Konten oder Links interagieren, die mit Betrug in Verbindung stehen könnten.

KI gegen Betrug

Meta erklärte, dass das Unternehmen künstliche Intelligenz einsetzt, um Nachahmungsversuche von Marken und Prominenten zu erkennen.

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Die Technologie kann außerdem täuschende Links markieren, die häufig in Betrugskampagnen verwendet werden, wodurch verdächtige Inhalte schneller entfernt werden können.

Laut Engadget sollen diese Tools Metas Fähigkeit verbessern, Betrugsaktivitäten auf seinen Plattformen zu erkennen.

Neue Sicherheitswarnungen

Das Unternehmen führt außerdem neue Warnmeldungen auf Facebook, WhatsApp und Messenger ein.

Facebook wird Nutzer warnen, wenn eine Freundschaftsanfrage verdächtig erscheint. Messenger zeigt Hinweise an, wenn ein Konto möglicherweise betrügerisch ist.

WhatsApp wird zudem Warnungen anzeigen, wenn jemand versucht, ein Gerät mit einem Konto zu verknüpfen – eine Methode, die Betrüger nutzen können, um Zugriff auf Nachrichten zu erhalten.

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Erweiterte Werbeverifizierung

Meta erklärte, dass das Unternehmen sein System zur Verifizierung von Werbetreibenden weiter ausbaut.

Bis zum Jahresende sollen verifizierte Werbetreibende 90 Prozent der Werbeeinnahmen des Unternehmens ausmachen. Derzeit liegt dieser Anteil bei etwa 70 Prozent.

Laut Engadget schätzte Meta zuvor, dass Werbung im Zusammenhang mit Betrug oder verbotenen Produkten etwa 10 Prozent der Einnahmen im Jahr 2024 ausgemacht haben könnte.

Vorgehen gegen Betrugsnetzwerke

Neben den neuen Sicherheitstools verstärkt Meta auch sein Vorgehen gegen organisierte Betrugsnetzwerke.

Im vergangenen Monat reichte das Unternehmen Klagen gegen drei Gruppen in Brasilien und China ein, die angeblich Betrug mithilfe von Bildern und Deepfakes von Prominenten betrieben haben, um zweifelhafte Produkte und Investitionsprogramme zu bewerben.

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Laut Engadget entfernte Meta im Jahr 2025 rund 159 Millionen betrügerische Anzeigen und sperrte 10,9 Millionen Facebook- und Instagram-Konten, die mit kriminellen Betrugszentren verbunden waren.

Quellen: Engadget