Tausende sind während wochenlanger Proteste gestorben.
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Proteste im ganzen Iran haben erneut internationale Aufmerksamkeit auf sich gezogen, während Washington seinen Ton gegenüber Teheran verschärft.
Die Unruhen, die in wirtschaftlichem Druck und politischem Zorn wurzeln, begannen Ende Dezember im Großen Basar von Teheran und breiteten sich rasch landesweit aus.
Nach Angaben der in den USA ansässigen Menschenrechtsorganisation HRANA wurden bislang 4.519 mit den Unruhen in Verbindung stehende Todesfälle bestätigt, die meisten davon Demonstranten; Tausende weitere Fälle werden noch geprüft.
Ein iranischer Regierungsvertreter sagte Reuters, die bestätigte Zahl der Todesopfer habe 5.000 überschritten, darunter etwa 500 Angehörige der Sicherheitskräfte.
US-Präsident Donald Trump hat Teheran wiederholt gewarnt, dass die USA eingreifen würden, falls das Regime Demonstranten töte oder sein Atomprogramm wieder aufnehme – nun scheinen die USA jedoch eine Intervention vorzubereiten.
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Die „Armada“ ist unterwegs
Laut Financial Times, The Telegraph und Reuters sprach Trump nach der Teilnahme am Davoser Treffen der Staats- und Regierungschefs an Bord der Air Force One mit Reportern und sagte:
„Wir haben viele Schiffe, die in diese Richtung (Iran) unterwegs sind, nur für den Fall … Ich würde lieber nichts geschehen sehen, aber wir beobachten sie sehr genau“, und bezeichnete dies später als eine „Armada“.
US-Beamte erklärten Reuters anonym, dass der Flugzeugträger USS Abraham Lincoln und mehrere Lenkwaffenzerstörer in den kommenden Tagen im Nahen Osten eintreffen sollen.
Zusätzliche Luftverteidigungssysteme werden ebenfalls in Erwägung gezogen, um US-Stützpunkte zu schützen.
Quellen: Reuters, Financial Times, The Telegraph