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Er kämpfte für Russland und wurde verletzt: Ukraine findet philippinischen Soldaten, allein zum Sterben zurückgelassen

Er kämpfte für Russland und wurde verletzt: Ukraine findet philippinischen Soldaten, allein zum Sterben zurückgelassen
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Der Fund wurde in der Ostukraine gemacht, wo die heftigen Kämpfe andauern.

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Ukrainische Streitkräfte geben an, die Leiche eines ausländischen Staatsangehörigen identifiziert zu haben, der im Kampf für Russland getötet wurde.

Details vom Fundort werfen ein Licht darauf, wie ausländische Rekruten an der Front eingesetzt werden.

Identität festgestellt

Der ukrainische Militärgeheimdienst berichtete, dass es sich bei dem Toten um John Patrick handelte, einen philippinischen Staatsbürger, der sich den russischen Streitkräften angeschlossen hatte.

Nach Angaben des Geheimdienstes diente er in der 9. Sturmkompanie des 3. Bataillons im 283. Regiment Russlands.

Sein Leichnam wurde nahe der Ortschaft Nowoseliwka Kramatorska in der Region Donezk gefunden.

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Ukrainische Behörden erklärten, die Identifizierung sei durch am Fundort sichergestellte Dokumente bestätigt worden.

Patrick war einer von immer mehr Ausländern, die auf russischer Seite in der Ukraine kämpfen.

Was gefunden wurde

Als ukrainische Einheiten den Leichnam bargen, fanden sie eine Waffe, Munition und persönliche Gegenstände.

Darunter befand sich ein handgeschriebener Zettel mit seiner Einheitsnummer und Kontaktdaten seines Vorgesetzten.

Der ukrainische Militärgeheimdienst erklärte, Patrick habe weder Russisch noch Ukrainisch gesprochen. Der Zettel sei vermutlich dazu gedacht gewesen, ihn im Falle eines Unglücks identifizieren zu können.

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Behörden veröffentlichten Bilder der sichergestellten Gegenstände im Rahmen ihrer Mitteilung.

An die Front geschickt

Den bei ihm gefundenen Dokumenten zufolge hatte Patrick in Russland lediglich eine einwöchige Ausbildung erhalten, bevor er eingesetzt wurde.

Anschließend wurde er direkt an Frontpositionen in der Region Donezk geschickt.

Der ukrainische Geheimdienst erklärte, Patrick sei während der Kämpfe verwundet worden.

Trotzdem hätten russische Kräfte ihn angeblich weder evakuiert noch medizinisch versorgt.

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Er sei später allein in einem Waldgebiet gestorben, so die ukrainische Darstellung.

Muster der Vernachlässigung

Ukrainische Behörden erklärten, Patricks Fall spiegele ein breiteres Muster im Umgang Russlands mit ausländischen Söldnern wider.

Solche Kämpfer würden als entbehrliche Arbeitskräfte eingesetzt, ohne Rücksicht auf ihr Überleben.

„Diese Behandlung von Söldnern durch das russische Militär ist nicht ungewöhnlich“, erklärte der ukrainische Militärgeheimdienst.

Frühere Berichte warfen russischen Einheiten vor, verwundete ausländische Rekruten im Kampf zurückzulassen.

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Warnung an Ausländer

Die Ukraine hat ausländische Staatsangehörige wiederholt davor gewarnt, sich russischen Militäroperationen anzuschließen.

Nach Angaben ukrainischer Behörden sind russische Rekrutierer besonders in Teilen Asiens und Afrikas aktiv.

Sie sollen hohe Löhne versprechen und die Reisekosten nach Russland übernehmen.

Sobald die Rekruten angekommen seien, so die ukrainischen Behörden, fänden sich viele ohne echte Wahl oder Möglichkeit zur Verweigerung in Kampfeinheiten wieder.

Quellen: Ukrainischer Militärgeheimdienst, O2

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