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Republikanischer Senator greift Vance in geleakter Aufnahme an: „Tucker Carlson hat JD geschaffen“

Republikanischer Senator greift Vance in geleakter Aufnahme an: „Tucker Carlson hat JD geschaffen“
U.S. Secretary of Defense, Public domain, via Wikimedia Commons

Er bezeichnet den Vizepräsidenten als einen Schützling von Tucker Carlson und sagt, sie seien „ein und dieselbe Person“.

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Erinnern Sie sich an den November 2025, als ein 28-Punkte-Plan für den Frieden, ausgearbeitet von Russland und den USA, durchgesickert ist?

Es war die US-Nachrichtenseite Axios, die erstmals in einem exklusiven Bericht über den vorgeschlagenen Friedensplan berichtete.

Nun hat Axios erneut einen Scoop gelandet – diesmal mit der Erkenntnis, dass innerhalb der Republikanischen Partei in den USA nicht alles eitel Sonnenschein ist.

Die zehnminütige Audioaufnahme

In einer geleakten Audioaufnahme, die laut Axios von einem privaten Treffen mit politischen Geldgebern stammt, berichtet der republikanische Senator Ted Cruz den Spendern von Auseinandersetzungen mit Donald Trump über Fragen der Finanzpolitik.

Anschließend beginnt Cruz über Vizepräsident J.D. Vance zu sprechen – und er nimmt kein Blatt vor den Mund.

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Laut Axios zeigt die Aufnahme, wie Cruz J.D. Vance mit dem konservativen Kommentator und ehemaligen Fox-News-Moderator Tucker Carlson in Verbindung bringt und sagt:

„Tucker hat JD geschaffen. JD ist Tuckers Schützling, und sie sind ein und dieselbe Person.“

Carlson und J.D. Vance gelten als befreundet, und Cruz hat es bislang vermieden, Carlson und Vance öffentlich miteinander gleichzusetzen.

Dennoch hat Cruz seit Monaten in den sozialen Medien gegen Carlson Kampagne gemacht – wegen dessen aus Cruz’ Sicht anti-interventionistischer außenpolitischer Positionen.

Cruz mit Blick auf die Wahl 2028?

Ein Sprecher von Cruz erklärte in einer Stellungnahme, der Senator sei „der größte Verbündete des Präsidenten im Senat und kämpft jeden Tag an vorderster Front, um dessen Agenda voranzubringen“.

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Dennoch berichtete POLITICO im Jahr 2025, dass Cruz seit Donald Trumps erneuter Amtsübernahme wiederholt mit der republikanischen Parteilinie gebrochen habe – sehr zum Missfallen des Präsidenten, wie es heißt.

Cruz wird zudem immer wieder genannt, wenn darüber spekuliert wird, wen die Republikanische Partei für die Präsidentschaftswahl 2028 nominieren könnte.

Quellen: Axios, POLITICO