Die Soldaten? Nun …
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Die Kämpfe entlang der südlichen Frontlinien der Ukraine haben Szenen hervorgebracht, die wie aus einer anderen Epoche wirken – selbst während moderne Technologie das Schlachtfeld dominiert.
In einem jüngsten Gefecht gaben ukrainische Truppen an, sie seien mit einem Angriff konfrontiert worden, der eher in Geschichtsbücher als in die zeitgenössische Kriegsführung passe.
Der Vorfall ereignete sich auf einem umkämpften Abschnitt der Achse Alexanderiwka–Nowopawliwka, wo die Verteidiger bereits auf erneuten Druck vorbereitet waren.
Ein ungewöhnlicher Angriff
Ukrainische Kräfte wehrten nahe dem Dorf Oleskiiwka einen berittenen russischen Angriff ab, wie das UAV-Bataillon „Iron Falcons“ der 67. selbstständigen mechanisierten Brigade mitteilte.
Die Einheit berichtete am 29. Januar, ihre Drohnenbediener hätten eine russische Kavalleriegruppe entdeckt und am Vormarsch in Richtung ukrainischer Stellungen gehindert.
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„Russische Kavallerieangriffe sind keine Legende, sondern ein reales Phänomen – so absurd es auch klingen mag“, erklärte das Bataillon in einer Stellungnahme auf Facebook.
Trotz der ungewöhnlichen Natur solcher Taktiken, so die Einheit, würden russische Kräfte weiterhin die ukrainischen Linien mit kleinen Angriffsgruppen testen, sich dabei teils ohne gepanzerte Fahrzeuge bewegen und auf Pferde zurückgreifen, um schwieriges Gelände zu überwinden.
Drohnen und Folgen
Von den Iron Falcons veröffentlichtes Videomaterial zeigt eine berittene Gruppe, die nahe Oleskiiwka unter Beschuss gerät und neutralisiert wird, bevor sie die Verteidigungsstellungen erreicht.
„Es ist schade um die Pferde, aber sie haben überlebt – im Gegensatz zu den Russen“, kommentierte das Bataillon das im Filmmaterial gezeigte Ergebnis.
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Ukrainische Soldaten erklärten, frühe Warnungen von Aufklärern hätten es ihnen ermöglicht, sich auf das Herannahen vorzubereiten und rasch zu reagieren, wodurch ein Durchbruch verhindert worden sei.
Dies war nicht der erste gemeldete Einsatz von Pferden durch russische Truppen. Bereits Anfang dieses Monats berichtete die 1. selbstständige Sturmbrigade der Ukraine, benannt nach Dmytro Kotsjubajlo, sie habe zwei russische Soldaten getötet, die zu Pferd vorgestoßen seien, und die Tiere später für Evakuierungsaufgaben genutzt.
Brigadekommandeur Dmytro „Perun“ Filatow bestätigte damals, dass die Pferde unverletzt geblieben seien; die Einheit betonte: „Bei der Verteidigungsoperation wurden keine Tiere verletzt.“
Quellen: UAV-Bataillon Iron Falcons, 67. selbstständige mechanisierte Brigade; 1. selbstständige Sturmbrigade; United24Media
