Das seltene Lob für den US-Präsidenten kam von Putins Außenminister.
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Moskau hat erneut signalisiert, dass es keinerlei ausländische Militärpräsenz in der Ukraine tolerieren wird, und verschärft damit seine Rhetorik, während die diplomatischen Bemühungen weitergehen.
Die Botschaft wurde mit seltenem Lob für US-Präsident Donald Trump und seinen Ansatz in den Gesprächen über den Krieg verbunden.
Direkte Warnung
Russland werde die Stationierung westlicher Militärkräfte oder Infrastruktur in der Ukraine als ausländische Intervention betrachten, erklärte das Außenministerium am Montag unter Berufung auf Außenminister Sergei Lawrow.
Laut Reuters würde Moskau solche Kräfte als legitime Ziele ansehen.
„Die Stationierung von Militäreinheiten, Anlagen, Depots und anderer Infrastruktur westlicher Länder in der Ukraine ist für uns inakzeptabel und wird als ausländische Intervention betrachtet, die eine direkte Bedrohung für Russlands Sicherheit darstellt“, erklärte das Ministerium auf seiner Website.
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Lawrow fügte hinzu, dass alle ausländischen Kontingente, „einschließlich deutscher“, unter diese Definition fallen würden, falls sie in die Ukraine entsandt würden.
Westliche Pläne
Mehrere westliche Länder haben die Möglichkeit diskutiert, Truppen in die Ukraine zu entsenden, um ein künftiges Friedensabkommen abzusichern.
Moskau hat diese Idee wiederholt zurückgewiesen und gewarnt, sie würde den Konflikt eher eskalieren als stabilisieren.
Das Außenministerium erklärte, westliche Regierungen müssten die Konsequenzen eines solchen Schrittes verstehen, und bekräftigte Russlands langjährige Ablehnung jeder NATO-verbundenen Militärpräsenz auf ukrainischem Boden.
Gespräche gehen weiter
Die Vereinigten Staaten führen die diplomatischen Bemühungen an, Gespräche zwischen Moskau und Kyjiw zu organisieren.
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Ein neues Treffen mit Vertretern beider Seiten soll diese Woche in den Vereinigten Arabischen Emiraten stattfinden.
Eines der größten Hindernisse bleiben territoriale Forderungen. Die Ukraine hat russische Forderungen zurückgewiesen, die gesamte Donbas-Region abzutreten, einschließlich Gebieten, die nicht von russischen Truppen besetzt sind, und betont, dass sie kein international anerkanntes Territorium aufgeben werde.
Lob für Trump
In ihrer Erklärung lobte das russische Außenministerium die „entschlossenen Bemühungen“ der Trump-Regierung, eine Lösung für den Krieg zu finden.
Es erklärte, Washington unter Trump verstehe Russlands Sorgen über die NATO-Osterweiterung und seine Haltung zur Ukraine.
Lawrow bezeichnete Trump als „einen der wenigen westlichen Politiker, der nicht nur sofort darauf verzichtete, sinnlose und zerstörerische Vorbedingungen für die Aufnahme eines substanziellen Dialogs mit Moskau über die Ukraine-Krise zu stellen, sondern auch öffentlich über deren Wurzelursachen sprach.“
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Quellen: Reuters, Digi24.