Die Unterstützung kommt zu einem Zeitpunkt, an dem Unsicherheit die politische Landschaft Ungarns prägt.
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Während Ungarn auf eine mit Spannung erwartete Wahl zusteuert, mischen sich internationale Stimmen in die Debatte ein.
Eine Botschaft aus Washington hat besondere Aufmerksamkeit erregt, da Umfragen im Inland auf ein enges Rennen hindeuten.
Die Wähler bleiben gespalten, und der Ausgang ist alles andere als entschieden.
Öffentliche Unterstützung
US-Präsident Donald Trump sprach am Donnerstag dem ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orbán seine starke Unterstützung aus und lobte ihn nur wenige Wochen vor der Wahl am 12. April.
Auf seiner Plattform Truth Social bezeichnete Trump Orbán als „einen wirklich starken und einflussreichen Führer“ und verwies auf ihre frühere Zusammenarbeit.
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„Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán ist ein wirklich starker und einflussreicher Führer mit einer nachgewiesenen Erfolgsbilanz außergewöhnlicher Ergebnisse“, schrieb Trump und fügte hinzu, Orbán „kämpft unermüdlich für sein Land und sein Volk“.
Trump erklärte außerdem: „Viktor arbeitet hart daran, Ungarn zu schützen, die Wirtschaft wachsen zu lassen, Arbeitsplätze zu schaffen, den Handel zu fördern, illegale Einwanderung zu stoppen und RECHT UND ORDNUNG zu gewährleisten.“
Botschaft zur Wahl
Der US-Präsident ging noch weiter und unterstützte Orbáns Wiederwahl ausdrücklich. Er erinnerte daran, ihn bereits 2022 unterstützt zu haben, und erklärte, dies nun erneut zu tun.
„Ich war stolz darauf, Viktor bei seiner Wiederwahl 2022 zu unterstützen, und es ist mir eine Ehre, dies erneut zu tun“, schrieb Trump.
Er fügte hinzu: „Viktor Orbán ist ein wahrer Freund, ein Kämpfer und ein GEWINNER und hat meine vollständige und uneingeschränkte Unterstützung für seine Wiederwahl als Ministerpräsident von Ungarn.“
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Trump veröffentlichte zu dem Beitrag ein Foto, das die beiden Politiker lächelnd gemeinsam im Weißen Haus zeigt.
Druck durch Umfragen
Die Unterstützung erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem Meinungsumfragen zeigen, dass Orbán vor seiner größten Herausforderung steht, seit seine Fidesz-Partei 2010 an die Macht kam.
Laut einer Umfrage des 21 Institute, die zwischen dem 28. Januar und dem 2. Februar durchgeführt wurde, liegt die Oppositionspartei Tisza bei allen Wählern vorn.
Demnach kommt Tisza auf 35 Prozent Zustimmung, während Fidesz bei 28 Prozent liegt. Unter den entschlossenen Wählern erreichte Tisza 53 Prozent, Fidesz 37 Prozent.
Zersplittertes Feld
Eine weitere Umfrage des Publicus Institute, veröffentlicht von der Zeitung Népszava, zeigte ebenfalls ein knappes Rennen.
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Sie ergab, dass 48 Prozent der entschlossenen Wähler Tisza unterstützen und 40 Prozent Fidesz, während 27 Prozent der Befragten noch unentschlossen sind.
Beide Umfragen zeigten, dass die rechtsextreme Partei Mi Hazánk (Unsere Heimat) die Fünf-Prozent-Hürde für den Einzug ins Parlament überschreiten würde.
Tisza wird von Péter Magyar geführt, einem ehemaligen Regierungsinsider, der zum Kritiker wurde.
Er hat angekündigt, Korruption zu bekämpfen, Milliarden Euro eingefrorener EU-Gelder freizusetzen und Ungarns Position innerhalb der EU und der NATO zu stärken.