Brokkoli steht sinnbildlich für gesunde Ernährung. Das Gemüse liefert zahlreiche Vitamine, Mineralstoffe und pflanzliche Schutzstoffe – bei gleichzeitig geringem Kaloriengehalt.
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Doch was viele nicht wissen: Ein großer Teil dieser Nährstoffe kann bereits bei der Zubereitung verloren gehen.
Warum die Zubereitung entscheidend ist
Nicht der Einkauf, sondern der Umgang mit Brokkoli in der Küche bestimmt, wie gesund er am Ende ist.
Forschende der Zhejiang University im chinesischen Hangzhou haben untersucht, wie unterschiedliche Garmethoden die Inhaltsstoffe beeinflussen.
Ihr Ergebnis: Besonders das Kochen in viel Wasser sowie starkes Anbraten führen dazu, dass empfindliche Vitamine und sekundäre Pflanzenstoffe verloren gehen.
Zudem verändert sich das Gemüse sichtbar. Brokkoli wird weich, verliert seine kräftige grüne Farbe und büßt an Aroma ein – ein Hinweis darauf, dass auch sein Nährwert sinkt.
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Schonende Alternativen zum Kochen
Deutlich besser schneiden sanfte Garmethoden ab.
Beim Dünsten wird Brokkoli mit nur wenig Flüssigkeit gegart, beim Dämpfen ausschließlich durch heißen Wasserdampf.
In beiden Fällen bleibt das Gemüse bissfest, farbintensiv und nährstoffreicher als nach dem klassischen Kochen.
Vorbereitung macht den Unterschied
Für ein gleichmäßiges Garen sollten die Röschen ähnlich groß geschnitten werden.
Auch der Strunk ist essbar: Entfernt man die äußere, harte Schale, kann er problemlos mitgegart werden und liefert zusätzliche Ballaststoffe.
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Ein spezieller Dampfgarer ist nicht erforderlich. Ein Topf mit Einsatz oder Sieb genügt, sofern der Deckel gut schließt und der Dampf im Topf bleibt.
Lagerung und weitere Möglichkeiten
Frischer Brokkoli sollte zeitnah verzehrt werden, da sich die Knospen sonst verfärben.
Gegart und luftdicht verpackt hält er sich im Kühlschrank mehrere Tage.
Alternativ kann Brokkoli auch in der Heißluftfritteuse zubereitet werden – bei moderater Hitze und kurzer Garzeit.
Quelle: Bunte