Eine Routineverbindung vom Vereinigten Königreich nach Israel wurde in der Luft angespannt, nachdem eine ungewöhnliche digitale Nachricht bei Passagieren Alarm ausgelöst hatte.
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Was als internes Problem in der Kabine begann, eskalierte rasch zu einer Sicherheitsreaktion unter Beteiligung von Militärflugzeugen, bevor der Flug sicher landete.
Alarm in der Luft
Der Vorfall ereignete sich auf einem Wizz-Air-Flug von London Luton zum Ben-Gurion-Flughafen in Tel Aviv, wie die Zeitung Mirror berichtete.
Passagiere alarmierten die Crew, nachdem sie Nachrichten von einem anderen Gerät an Bord erhalten hatten. Die Nachrichten wurden als bedrohlich beschrieben und sorgten während des Landeanflugs für Besorgnis.
Die Besatzung informierte die israelischen Behörden über ein mögliches Sicherheitsrisiko, was eine Reaktion am Boden und in der Luft auslöste.
Sicherheitsreaktion
Israelische Kampfjets wurden alarmiert und begleiteten das Flugzeug beim Eintritt in den israelischen Luftraum. Die Maschine setzte ihren Flug unter Beobachtung fort und landete ohne weitere Zwischenfälle in Tel Aviv.
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Später stellten die Behörden fest, dass die Situation darauf zurückzuführen war, dass ein Passagier den Namen seines WLAN-Netzwerks in „terrorist“ geändert und darüber Nachrichten an andere an Bord geschickt hatte, wie von lokalen Medien unter Berufung auf Offizielle berichtet wurde.
Die Flughafenbehörde erklärte:
„Due to suspicion of suspicious behaviour on the plane, security forces acted according to the procedures for such a case. The incident ended. The plane landed and it was found that there was no actual incident.“
Frühere Vorfälle
Der israelische Sender N12 News berichtete, dass dies nicht das erste Mal sei, dass die Flughafensicherheit mit digitalen Schreckmomenten auf Flügen zu tun hatte.
Vor drei Jahren hätten Passagiere eines Fluges der türkischen Anadolu Jet Berichten zufolge ungefragt Bilder und Videos von Flugzeugabstürzen über Dateifreigabefunktionen auf ihren Handys erhalten, was ein Eingreifen erforderlich machte.
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Im aktuellen Fall gab es keine Verletzten und keinen Hinweis auf eine tatsächliche physische Bedrohung an Bord.
Hintergrund zur Airline
Der Vorfall ereignet sich vor dem Hintergrund einer breiteren Debatte über Kundenbeschwerden bei Fluggesellschaften.
Daten der zuständigen Behörde für den Zeitraum von Mitte 2024 bis März 2025 zeigen, dass Wizz Air die höchste Zahl an Beschwerden pro geflogener Million Passagiere verzeichnete.
Die Airline erklärte:
“At Wizz Air, every minute matters and customers are at the heart of everything we do… We recognise that disruption does occasionally occur, on many occasions due to factors outside of our control.”
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Wizz Air fügte hinzu, dass Investitionen in den Betrieb und den Kundenservice bereits zu Verbesserungen bei Leistung und Kundenzufriedenheit geführt hätten.
Quellen: Mirror, N12 News, Airports Authority