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Ukraine trifft russisches Munitionsdepot und löst Evakuierung aus

Drone, Ukraine
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Es ist mindestens das vierte Mal, dass der Standort getroffen wurde.

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Im November 2023 wurde eine militärische Einrichtung in der russischen Region Wolgograd bei einem ukrainischen Angriff getroffen. Damals geriet ein Depot für Kleinwaffenmunition in Brand, und 630 Menschen wurden evakuiert.

Im März 2024 wurde das Gelände erneut angegriffen.

Ein Jahr später, im März 2025, traf ein weiterer ukrainischer Angriff die Einrichtung.

Und nun wurde derselbe Standort erneut getroffen – diesmal mit Evakuierungen zur Folge.

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Munitionsdepot in Flammen

Der Gouverneur der Region Wolgograd, Andrej Botscharow, erklärte am frühen Donnerstag, das Gebiet sei unter Raketenbeschuss geraten, wodurch auf dem Gelände einer Einrichtung des russischen Verteidigungsministeriums nahe dem Dorf Kotluban ein Brand ausgebrochen sei.

Dem unabhängigen russischen Medium ASTRA zufolge sagte er, es seien keine Zivilisten verletzt und keine Wohngebäude beschädigt worden.

Die Bewohner von Kotluban seien aufgrund der „Gefahr einer Detonation während der Löscharbeiten“ in vorübergehende Unterkünfte in Gorodischtsche gebracht worden, so Botscharow.

ASTRA berichtete, dass die Militäreinheit 57229/51 getroffen worden sei. Öffentlichen Angaben zufolge befindet sich dort ein Arsenal der Hauptverwaltung für Raketen- und Artilleriewesen des russischen Verteidigungsministeriums.

Der Generalstab der Ukraine hat sich zu den Berichten bislang nicht geäußert, und die Angaben wurden nicht unabhängig überprüft.

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Anhaltender ukrainischer Druck

Im Jahr 2025 intensivierte die Ukraine ihre Angriffe auf Ziele auf russischem Territorium und konzentrierte sich dabei vor allem auf russische Militär- und Produktionsanlagen sowie auf Einrichtungen zur Öl- oder Gasförderung.

United24Media berichtete am 9. Februar 2026, dass von insgesamt 371 Raketen- und Drohnenangriffen, die die Ukraine im Jahr 2025 auf russischem Boden durchgeführt habe, 132 russische Militäreinrichtungen getroffen hätten.

195 der Angriffe richteten sich gegen russische Öl- oder Gasinfrastruktur.

Quellen: ASTRA (Telegram), Erklärungen regionaler Gouverneure, russisches Verteidigungsministerium, Generalstab der Ukraine, United24Media

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