Hausschlüssel begleiten uns täglich: Sie wandern durch Taschen, fallen zu Boden und wechseln häufig die Hände.
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Trotzdem denken die wenigsten daran, sie regelmäßig zu reinigen. In sozialen Netzwerken wird derzeit empfohlen, dafür einfach Essig zu verwenden. Doch diese Methode ist nicht für jedes Material geeignet.
Säure kann Oberflächen angreifen
Wie hna.de berichtet, kann die im Essig enthaltene Säure Metalle angreifen. Statt nur Schmutz zu lösen, besteht die Gefahr, dass die Oberfläche des Schlüssels beschädigt oder verfärbt wird.
Besonders empfindlich reagieren Sicherheitsschlüssel oder spezielle Schließsysteme, deren Beschichtungen durch Säure beeinträchtigt werden könnten. Wer das Material seines Schlüssels nicht genau kennt, sollte daher vorsichtig sein.
Schonende Reinigung als bessere Alternative
Für die normale Reinigung genügt in der Regel warmes Wasser mit etwas Spülmittel. Ein weiches Tuch reicht aus, um Schmutz zu entfernen.
Wichtig ist, den Schlüssel anschließend gründlich abzutrocknen, um Korrosion zu vermeiden.
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Desinfektionsmittel sind laut dem Bericht nur in besonderen Situationen sinnvoll, etwa wenn im Haushalt eine ansteckende Krankheit aufgetreten ist.
Wo Essig im Haushalt überzeugt
Trotz der Einschränkungen beim Thema Schlüssel bleibt Essig ein vielseitiges Hausmittel. ÖKO-TEST zufolge eignet sich weißer Haushaltsessig mit rund fünf Prozent Essigsäure besonders gut zum Entfernen von Kalk, etwa in Wasserkochern, an Armaturen oder Duschköpfen.
Auch zur Geruchsneutralisierung in Küche oder Kühlschrank kann Essigwasser hilfreich sein. Zudem lässt sich mit Essig und etwas Spülmittel eine einfache Falle gegen Fruchtfliegen herstellen.
Für empfindliche Metallgegenstände wie Hausschlüssel empfiehlt sich jedoch Zurückhaltung.
Quellen: hna.de, ÖKO-TEST, Bunte