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Neue Umfrage zeigt, wie Amerikaner Melania Trump im Vergleich zu anderen First Ladies bewerten

Melania Trump
The White House, Public domain, via Wikimedia Commons

Eine Umfrage zeigt, wie Amerikaner Melania Trump im Vergleich zu früheren First Ladies sehen.

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Eine neue landesweite Erhebung gibt Einblick, wie Amerikaner First Lady Melania Trump im Vergleich zu anderen Frauen beurteilen, die dieses Amt innehatten.

Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass sie negativere Bewertungen erhält als mehrere ihrer Vorgängerinnen, wobei ihre Unterstützung jedoch stark entlang parteipolitischer Linien variiert.

Laut einer aktuellen YouGov-Umfrage unter mehr als 2.000 erwachsenen US-Amerikanern liegt Melania Trump bei einer Nettobewertung von -16.

Sie ist seit Januar 2025 erneut First Lady, nachdem Donald Trump nach der Wahl 2024 ins Weiße Haus zurückgekehrt ist.

Die Umfrage ergab, dass ihre Bewertung niedriger ist als die der ehemaligen First Lady Jill Biden, die bei -9 liegt.

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Hillary Clinton, die als First Lady amtierte, bevor sie 2016 für das Präsidentenamt kandidierte, erreichte eine Bewertung von -17.

Während alle drei Frauen in der Umfrage negative Nettowerte erhielten, liegt Melania in der Bewertung knapp vor Clinton, aber hinter Biden.

Frühere First Ladies

Mehrere frühere First Ladies erzielten deutlich positivere Bewertungen. Jacqueline Kennedy Onassis, die von 1961 bis 1963 amtierte, führte die Liste mit einer Bewertung von +56 an.

Weitere hoch bewertete Persönlichkeiten waren Rosalynn Carter (+32), Nancy Reagan (+25), Lady Bird Johnson (+23), Barbara Bush (+21), Michelle Obama (+21) und Laura Bush (+19).

Die Umfrage zeigt, dass Melania Trump unter republikanischen Wählern besser abschneidet als unter Demokraten, was die breiteren parteipolitischen Gräben widerspiegelt.

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Wie die Umfrage durchgeführt wurde

YouGov erklärte, die Stichprobe der Umfrage stamme aus der American Community Survey von 2019 und sei nach Faktoren wie Geschlecht, Alter, ethnischer Zugehörigkeit, Bildung, geografischer Region und bisherigem Wahlverhalten gewichtet worden.

Die Daten wurden zudem angepasst, um das Wahlverhalten bei der Präsidentschaftswahl 2024, die Wahlbeteiligung 2020, die grundlegende Parteizugehörigkeit sowie den aktuellen Wählerregistrierungsstatus zu berücksichtigen.

Dokumentarfilm im Fokus

Die Umfrage erscheint kurz nach der Veröffentlichung von „Melania“, einer Amazon-Dokumentation über ihr Leben und ihre Zeit im Weißen Haus. Berichten zufolge zahlte Amazon 40 Millionen US-Dollar für die Filmrechte.

In einem Gespräch mit CNN vor der Veröffentlichung sagte Melania, das Projekt sei nicht finanziell motiviert gewesen.

„Ich bin sehr stolz auf den Film. Manche mögen ihn, manche mögen ihn nicht – das ist ihre Entscheidung“, sagte sie. „Wir haben erreicht, was wir erreichen wollten. Für mich ist es bereits ein Erfolg. Ich bin sehr stolz auf das, was wir gemacht haben.“

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Quellen: YouGov, CNN