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Diese Alltagslebensmittel können für Hunde gefährlich werden

Dog at vet / hund ved dyrlægen
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Viele Hundehalter teilen gern einen Snack mit ihrem Vierbeiner. Doch einige ganz gewöhnliche Lebensmittel aus der Küche können bei Hunden schwere gesundheitliche Probleme auslösen.

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Drei Tierärztinnen und Tierärzte warnen davor, bestimmte Produkte zu unterschätzen.

Gefahr durch gekochte Knochen

Besonders riskant sind gekochte Knochen, etwa von Brathähnchen. Durch das Erhitzen werden sie spröde. Dr. Danielle Bernal,

Tierärztin und Vizepräsidentin für Innovation und Ernährung bei ZIWI, erklärt, das Kochen mache Knochen „brüchiger als im rohen Zustand“, sodass sie „beim Kauen leichter splittern“.

Solche Splitter können Zähne beschädigen, Verletzungen im Maul verursachen oder im schlimmsten Fall den Darm durchstoßen.

Auch Darmverschlüsse oder eine Bauchfellentzündung sind mögliche Folgen.

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Wenn Teig im Magen aufgeht

Ungebackener Brotteig stellt ebenfalls ein ernstes Risiko dar. Die Hefe gärt im Magen weiter.

Laut Dr. Bernal „geht der Teig im Magen weiter auf und kann den gesamten Bauchraum ausdehnen, was extreme Schmerzen und mögliche Blockaden im Darm verursacht“.

Zudem entsteht bei der Gärung Alkohol, der zu einer Alkoholvergiftung führen kann. In schweren Fällen droht eine lebensgefährliche Magendrehung.

Fett- und Zuckerfallen

Auch stark fetthaltige Speisen wie Speck sind problematisch. Der hohe Salz- und Fettgehalt kann Magenbeschwerden oder eine Bauchspeicheldrüsenentzündung auslösen.

Macadamianüsse sind ebenfalls gefährlich. Tierärztin Justine Lee warnt, dass bereits etwa zwei Nüsse pro Pfund Körpergewicht zu Vergiftungserscheinungen führen können, darunter vorübergehende Bewegungsstörungen.

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Selbst Weißbrot ist nicht harmlos. Es enthält viel Öl und Zucker. Dr. Sonja Olson berichtet von einem Zwergschnauzer, der einen ganzen Laib gefressen hatte: „Er war extrem krank“ und blieb es „über Tage“.

Tierhalter sollten umgehend tierärztliche Hilfe suchen, wenn ihr Hund eines dieser Lebensmittel gefressen hat.

Quellen: Angaben von Dr. Danielle Bernal, Dr. Justine Lee und Dr. Sonja Olson, Express

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