Heißluftfritteusen gehören inzwischen zur Standardausstattung vieler Küchen in Großbritannien.
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Sie gelten als schnelle und vergleichsweise gesunde Alternative zum Backofen, da Speisen mit wenig oder ganz ohne Öl zubereitet werden können.
Gerade für Menschen mit wenig Zeit sind die kompakten Geräte attraktiv.
Doch Fachleute weisen nun auf mögliche Gefahren hin, die bei mangelnder Reinigung entstehen können.
Schimmelbildung im Inneren möglich
Reinigungsexperten des Unternehmens Fountain Filters betonen, dass Heißluftfritteusen regelmäßig kontrolliert und gründlich gesäubert werden sollten.
Besonders der Korb im Inneren könne sich zu einem Nährboden für Schimmel entwickeln, wenn Speisereste und Feuchtigkeit nicht vollständig entfernt werden.
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Zurückbleibende Essensreste, Wärme und eingeschlossene Feuchtigkeit schafften ideale Bedingungen für das Wachstum von Schimmel.
Mit der Zeit könnten sich zusätzlich Fettablagerungen und Krümel ansammeln, was das Risiko weiter erhöhe.
Deshalb sei es wichtig, das Gerät nach jedem Gebrauch sorgfältig zu reinigen und vollständig trocknen zu lassen.
Gesundheitsgefahr nicht unterschätzen
Louise Allen, Mitgründerin von Fountain Filters, warnt vor den möglichen Folgen:
„Der Kontakt mit Schimmel kann zu einer Reihe von Gesundheitsproblemen führen – von leichten allergischen Reaktionen wie Niesen und Hautausschlägen bis hin zu schwerwiegenderen Atemwegsproblemen, insbesondere bei Menschen mit Asthma oder einem geschwächten Immunsystem.“
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Mit Blick auf die kältere Jahreszeit ergänzt sie: „Wenn wir uns auf die kälteren Monate vorbereiten, in denen Schimmel in feuchten und schlecht belüfteten Bereichen unserer Häuser besonders gut gedeiht, ist es wichtiger denn je, wachsam zu sein.“
Experten raten daher, alle herausnehmbaren Teile gründlich zu waschen und vollständig zu trocknen, um gesundheitliche Risiken zu vermeiden.
Quellen: Fountain Filters, Express