Die Trump-Regierung unternimmt neue Schritte, die die Finanzierung der Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge in den USA grundlegend verändern könnten.
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Die Trump-Regierung unternimmt neue Schritte, die die Finanzierung der Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge in den USA grundlegend verändern könnten.
Ein in dieser Woche vorgestellter Vorschlag würde deutlich einschränken, welche Ladestationen Anspruch auf Bundesmittel haben, was Milliardenbeträge betreffen könnte, die in den vergangenen Jahren bereitgestellt wurden.
Laut The Hill schlug das Verkehrsministerium am Dienstag vor, dass E-Ladesäulen, die Bundesgelder erhalten, vollständig aus in den USA hergestellten Komponenten bestehen müssen.
Derzeit qualifizieren sich Anlagen für Fördermittel, wenn mindestens 55 Prozent der Komponenten kostenmäßig aus inländischer Produktion stammen.
Streit um Fördergelder
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Der Ausbau der Ladeinfrastruktur wurde mit Milliardenbeträgen im Rahmen des parteiübergreifenden Infrastrukturgesetzes unterstützt, das unter der Biden-Regierung verabschiedet wurde. Ziel war es, die Verbreitung von Elektrofahrzeugen landesweit zu beschleunigen.
Wie The Hill berichtete, untersagte ein Bundesrichter im vergangenen Monat der Trump-Regierung, Mittel aus einem separaten 5-Milliarden-Dollar-Programm zurückzuhalten, was umgerechnet rund 4,6 Milliarden Euro entspricht.
In ihrem jüngsten Vorschlag argumentiert die Regierung, strengere Herkunftsvorgaben würden Unternehmen dazu bewegen, ihre Produktion in den USA auszubauen.
Politischer Gegenwind
In einer von The Hill zitierten schriftlichen Stellungnahme erklärte Verkehrsminister Sean Duffy, der frühere Präsident Biden und der ehemalige Verkehrsminister Pete Buttigieg hätten “talked a big game, but their miserably designed program failed to deliver EV chargers and promote domestic manufacturing.”
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“Now we’re ensuring that if Congress wants to see these chargers built, we put America First. Doing so will unleash American manufacturing, protect our national security, and prevent taxpayer dollars from subsidizing our foreign adversaries,” sagte er.
Umweltverbände kritisierten den Schritt. Katherine García, Direktorin des Sierra-Club-Programms Clean Transportation for All, sagte: “This is yet another bad-faith attempt to kill NEVI and block the buildout of essential infrastructure Congress funded for all Americans.”
“It would stall EV charging deployment, push the United States further behind, and deny communities access to clean, affordable transportation options,” fügte sie hinzu.
Der Vorschlag ist der jüngste Konfliktpunkt in der anhaltenden Debatte darüber, wie die Bundesregierung den Übergang zur Elektromobilität unterstützen sollte.
Quelle: The Hill