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Altman weist Musks Plan für Datenzentren im All zurück

Altman weist Musks Plan für Datenzentren im All zurück
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Zwischen zwei der einflussreichsten Persönlichkeiten der Tech-Branche ist ein neuer Streit entbrannt.

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Zwischen zwei der einflussreichsten Persönlichkeiten der Tech-Branche ist ein neuer Streit entbrannt.

Im Mittelpunkt steht Elon Musks Vorhaben, Rechenzentren in den Orbit zu verlagern.

Wie Business Insider berichtet, kritisierte OpenAI-CEO Sam Altman die Idee am Freitag während eines Live-Interviews in Neu-Delhi scharf.

‘Ridiculous’ Idee

“I honestly think the idea with the current landscape of putting data centers in space is ridiculous,” sagte Altman unter Gelächter im Publikum.

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Er räumte ein, dass orbitale Einrichtungen “make sense someday” könnten, betonte jedoch, dass erhebliche Hürden bestehen, darunter hohe Startkosten und die Schwierigkeit, Hardware im All zu reparieren.

“We are not there yet,” fügte er hinzu. “There will come a time. Space is great for a lot of things. Orbital data centers are not something that’s going to matter at scale this decade.”

Musks Vision

Musk, der SpaceX und das KI-Unternehmen xAI leitet, hat orbitale Rechenzentren zu einer Priorität erklärt. Laut Business Insider sprach er im Dezember bei einem unternehmensweiten Treffen von xAI über das Konzept.

Im Februar erklärte SpaceX, man plane eine “constellation of a million satellites that operate as orbital data centers” und habe bereits mit der Rekrutierung von Ingenieuren begonnen.

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Musk deutete zudem an, dass eine engere Verzahnung von SpaceX und xAI die Entwicklung beschleunigen könnte.

Wachsende Infrastrukturanforderungen

Die Debatte fällt in eine Zeit, in der Technologieunternehmen den Bau klassischer Rechenzentren massiv ausweiten, um künstliche Intelligenz und Cloud-Dienste zu unterstützen.

Business Insider berichtete zuvor, dass bis Ende 2024 mehr als 1.200 Rechenzentren in den USA genehmigt wurden, fast viermal so viele wie im Jahr 2010.

Gleichzeitig stoßen Großprojekte in Bundesstaaten wie Texas und Oklahoma zunehmend auf Widerstand aus der Bevölkerung, die Umwelt- und Infrastrukturfolgen befürchtet.

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Quelle: Business Insider