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Trumps angriffe auf den Iran: „Freiheit“ ist das ziel

Donald Trump
Donald J. Trump / Wiki Commons

Mitglieder des Kongresses reagierten am Samstag umgehend, nachdem Präsident Donald Trump militärische Maßnahmen gegen den Iran angeordnet hatte, und warfen Fragen zum Umfang der Operation und zum Risiko eines breiteren Konflikts auf.

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Einige Abgeordnete äußerten Unterstützung für ein entschlossenes Vorgehen gegen Teherans nukleare Ambitionen, während andere warnten, der Schritt könne die Vereinigten Staaten in eine weitere langwierige Krise im Nahen Osten verwickeln, wie aus einem Bericht der Washington Post hervorgeht.

Außenpolitische Analysten warnten zudem, eine Eskalation könne regionale Akteure hineinziehen und diplomatische Bemühungen, die bereits unter Druck stehen, weiter erschweren.

Freiheit als Ziel genannt

In einem Interview mit der Washington Post am frühen Samstag stellte Trump die Operation als Teil eines umfassenderen Vorstoßes für Veränderungen innerhalb Irans dar.

„Alles, was ich will, ist Freiheit für die Menschen“, sagte er. „Ich will eine sichere Nation, und genau das werden wir haben.“

In einer aufgezeichneten Ansprache, in der er ankündigte, was er als „große Kampfhandlungen“ bezeichnete, forderte Trump die Iraner auf, nach Abschluss der Angriffe die Kontrolle über ihre Zukunft zu übernehmen. Er räumte ein, dass US-Soldaten Gefahren ausgesetzt seien, und erklärte, Verluste seien im Krieg oft eine Realität, stellte die Mission jedoch als auf langfristige Sicherheit ausgerichtet dar.

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Militäroperation im Gange

Die Kampagne begann gegen 1 Uhr morgens Ostküstenzeit mit von Schiffen abgefeuerten Tomahawk-Raketen und Luftangriffen durch US-Flugzeuge, berichtete die Washington Post.

Die Operation mit dem Namen „Operation Epic Fury“ soll nach Angaben eines US-Beamten gegenüber der Zeitung bis zum Wochenende andauern.

Ein hochrangiger Regierungsvertreter, der von der Washington Post zitiert wurde, sagte, nachrichtendienstliche „Indikatoren“ deuteten darauf hin, dass Iran mögliche präventive Angriffe auf US-Ziele im Ausland vorbereite – ein Faktor bei Trumps Entscheidung.

Regionale Spannungen nehmen zu

Vizepräsident JD Vance sagte in dieser Woche, die Regierung erwarte nicht, dass sich die Lage zu einem langwierigen Krieg entwickle, berichtete die Zeitung.

Quellen: The Washington Post

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