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Russlands scheitern, einen schnellen sieg in der Ukraine zu erringen, wird als großer rückschlag für den Kreml gesehen, sagt ein analyst

Vladimir Putin
kremlin.ru / Wiki Commons

Russlands langwieriger Krieg in der Ukraine wird zunehmend als politisches und militärisches Fiasko für den Kreml angesehen, so ein lettischer Militärexperte
Fast vier Jahre nach Beginn der Invasion dauert der Konflikt weiterhin an, ohne dass ein klarer, entscheidender russischer Sieg in Sicht ist.

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Experten sagen, dass die anhaltenden Kämpfe das Bild beschädigt haben, das Russland einst als dominante Militärmacht projizierte.

Im TV24-Programm „Aktuelle Angelegenheiten in der Ukraine“ sagte Jānis Slaidiņš, Major der lettischen Nationalen Streitkräfte und Stabsoffizier der Nationalgarde, dass allein die Dauer des Krieges ein schwerer Schlag für die russische Führung sei.

Er wies darauf hin, dass frühe Prognosen davon ausgingen, Russland könne die Ukraine innerhalb weniger Tage besiegen, als die Invasion begann, berichtet LA.LV.

Anhaltender Konflikt

Stattdessen hat sich der Krieg zu einer langen und kostspieligen Konfrontation entwickelt.

Laut Slaidiņš sieht sich der Kreml nun mit einer Situation konfrontiert, in der der Konflikt ohne klaren Weg zum Sieg weitergeht, was Russlands Darstellung militärischer Überlegenheit infrage stellt.

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Druck auf den Kreml

Slaidiņš argumentierte, dass der bisherige Verlauf ein bedeutende Demütigung für Präsident Wladimir Putin und das russische politische System darstelle.

„Das ist eine Demütigung für Putin! Das ist eine Demütigung für das gesamte Kreml-System! Und wenn man diese Ereignisse betrachtet, ist es unwahrscheinlich, dass Putin bereit sein wird, eine weitere Demütigung zu akzeptieren“, sagte er während der Sendung.

Der Analyst deutete an, dass diese Dynamik es für Moskau schwieriger machen könnte, sich aus dem Konflikt zurückzuziehen.

(Sie können den Clip über diesen Link ansehen.)

Quellen: LA.LV, TV24

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