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Er war an der Festnahme von Maduro beteiligt – nun wird ein US-Soldat wegen Wetten auf die Operation angeklagt

Er war an der Festnahme von Maduro beteiligt – nun wird ein US-Soldat wegen Wetten auf die Operation angeklagt
StringerAL / Shutterstock.com

Er soll angeblich 409.000 US-Dollar mit einer Wette von 33.000 US-Dollar gewonnen haben.

Ein Soldat der US-Spezialkräfte sieht sich schwerwiegenden strafrechtlichen Vorwürfen gegenüber, nachdem er Behörden zufolge Insiderwissen über eine Militäroperation zu seinem finanziellen Vorteil ausgenutzt habe.

Der Fall hat die Aufmerksamkeit auf die wachsenden Risiken im Zusammenhang mit politischen Wettplattformen gelenkt.

Laut einer Pressemitteilung des US-Justizministeriums werfen Staatsanwälte dem Soldaten vor, er habe Hunderttausende US-Dollar verdient, indem er auf den Ausgang einer hochrangigen Mission wettete, an der Venezuelas Staatschef beteiligt war.

Gannon Ken Van Dyke, ein aktiver Soldat, sei verhaftet und wegen Betrugs sowie des Missbrauchs geheimer Informationen angeklagt worden, so die Pressemitteilung.

Wetten auf Geheimnisse

Van Dyke habe angeblich vertrauliche Informationen im Zusammenhang mit der Operation im Januar genutzt, die zur Festnahme des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro führte.

Staatsanwälte geben an, er habe zwischen Dezember und Anfang Januar 13 Wetten auf dem Prognosemarkt Polymarket platziert, wobei er mehr als 30.000 US-Dollar einsetzte und über 400.000 US-Dollar verdiente.

Die Behörden argumentieren, die Wetten hätten auf privilegierten Informationen basiert, die er durch seine Beteiligung an der Planung der Mission erhalten habe.

Anklagen und Reaktionen

Van Dyke sieht sich mehreren Anklagepunkten gegenüber, darunter Überweisungsbetrug und Warenbetrug, mit einer möglichen Haftstrafe von Jahrzehnten, wie *The Guardian* berichtete.

FBI-Direktor Kash Patel schrieb auf X, dass der Fall einen Vertrauensbruch innerhalb der militärischen Reihen darstelle.

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Plattform unter Beobachtung

Polymarket erklärte in einer Stellungnahme, man habe verdächtige Aktivitäten festgestellt und den Fall an die Strafverfolgungsbehörden verwiesen, wobei betont wurde, dass Insiderhandel auf der Plattform nicht geduldet werde.

Der Fall gilt als eine der ersten strafrechtlichen Verfolgungen wegen Insiderhandels auf einem Prognosemarkt, was regulatorische Bedenken hervorhebt, da solche Plattformen an Popularität gewinnen.

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Breitere Bedenken

Die Verhaftung erfolgt inmitten einer breiteren Prüfung politischer Wetten. Jüngste hochkarätige Wetten im Zusammenhang mit globalen Ereignissen haben Befürchtungen geweckt, dass Personen mit privilegiertem Zugang sensible Informationen ausnutzen könnten.

Präsident Donald Trump kommentierte den Fall, indem er ihn mit Sportlern verglich, die auf ihre eigenen Spiele wetten, und den breiteren Trend als beunruhigend bezeichnete.

Quellen: AP News, Axios, The Guardian, Kash Patel on X, press release from the US DoJ