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X Money-Zahlungssystem soll im April starten

X Money-Zahlungssystem soll im April starten

Elon Musk kommt seinem Ziel näher, X in eine umfassende digitale Plattform zu verwandeln.

Elon Musk kommt seinem Ziel näher, X in eine umfassende digitale Plattform zu verwandeln. Das Unternehmen bereitet die Einführung einer neuen Zahlungsfunktion namens X Money vor, die bereits im April starten könnte.

Musk hat wiederholt erklärt, dass er X zu einer sogenannten „Everything-App“ entwickeln möchte, ähnlich wie Chinas WeChat, die soziale Medien, Handel und Finanzdienstleistungen auf einer einzigen Plattform kombiniert.

Laut Cointribune bestätigte Musk den bevorstehenden Start in einem Beitrag auf X am 10. März.

Zahlungen direkt in X

Die neue Funktion soll es Nutzern ermöglichen, Finanztransaktionen direkt innerhalb der Plattform durchzuführen.

Laut Cointribune wird X Money Peer-to-Peer-Überweisungen unterstützen, sodass Nutzer Geld direkt über die App an andere senden können.

Das System soll außerdem Bankeinzahlungen ermöglichen und eine Debitkarte anbieten, die mit den Nutzerkonten verbunden ist.

Zinsen sorgen für Aufmerksamkeit

Ein Detail, das besonders Aufmerksamkeit erregt hat, ist die erwartete jährliche Rendite von etwa 6 Prozent auf Guthaben in X Money-Konten.

Laut Cointribune liegt diese Rendite über vielen traditionellen Sparkonten und könnte mit einigen Geldmarktfonds konkurrieren.

Die Zinsfunktion könnte jedoch auch die Aufmerksamkeit von Regulierungsbehörden auf sich ziehen, die digitale Finanzprodukte mit bankähnlichen Renditen zunehmend prüfen.

Aufbau eines Finanzökosystems

Das Zahlungssystem wird über X Payments betrieben, eine Tochtergesellschaft, die in mehr als 40 US-Bundesstaaten lizenziert ist.

Das Unternehmen hat außerdem eine Partnerschaft mit Visa geschlossen, um die Finanzierung von Konten und die Zahlungsabwicklung zu verwalten.

Laut Cointribune bietet X bereits Funktionen wie Cashtags an, mit denen Nutzer Aktien- und Kryptowährungspreise direkt auf der Plattform verfolgen können.

Noch keine Kryptowährungen

Trotz anhaltender Spekulationen über eine Integration von Kryptowährungen wurden in der Ankündigung keine digitalen Vermögenswerte erwähnt.

Laut Cointribune wurden weder Bitcoin noch Stablecoins oder Dogecoin genannt.

Dogecoin verzeichnete jedoch kurzzeitig einen Kursanstieg nach der Nachricht, was darauf hindeutet, dass einige Investoren weiterhin mit einer künftigen Integration von Kryptowährungen rechnen.

Quellen: Cointribune