Täuschung hat in der Kriegsführung schon immer eine Schlüsselrolle gespielt.
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Armeen nutzen Verkleidungen und Falschinformationen, um ihre Gegner auszumanövrieren.
In modernen Konflikten hat sich diese Strategie über das Schlachtfeld hinaus auf Funksignale und Kommunikationssysteme ausgeweitet.
Eine kürzlich durchgeführte Operation in der Ostukraine zeigt, wie solche Taktiken immer noch Ergebnisse liefern können.
Clevere Operation
Ukrainische Spezialeinsatzkräfte führten eine koordinierte Mission in der Region Donezk durch, wie aus Berichten von LA.LV hervorgeht.
Soldaten des 8. Spezialoperationsregiments der Ukraine sollen bei dem Überfall eine russische Stellung namens „Space“ eingenommen haben.
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Mehrere russische Soldaten wurden im Rahmen des ersten Angriffs gefangen genommen.
Funkverkehr-Täuschung
Nachdem die ukrainischen Streitkräfte die Kontrolle über die Stellung übernommen hatten, begannen sie, die Funkausrüstung des Feindes zu nutzen.
Berichten zufolge gaben sie sich mehrere Tage lang als die russische Einheit aus, die die Stellung zuvor besetzt hatte.
Durch die Aufrechterhaltung der Kommunikation mit anderen russischen Streitkräften konnten sie zusätzliche Informationen sammeln und bestehende Informationen bestätigen.
Zweiter Schlag
Anhand der durch die abgefangene Kommunikation gewonnenen Informationen identifizierten die ukrainischen Streitkräfte den Standort einer weiteren russischen Stellung.
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Eine separate Aufklärungsgruppe wurde dann entsandt, um die Koordinaten zu überprüfen, bevor ein Angriff gestartet wurde.
Die Folgeoperation führte zur Gefangennahme von vier weiteren russischen Soldaten.
Quellen: LA.LV