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Musk treibt „Terafab“ voran, während die Chipnachfrage bei Tesla und SpaceX steigt

Musk treibt „Terafab“ voran, während die Chipnachfrage bei Tesla und SpaceX steigt
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Der zunehmende Druck auf die globalen Chip-Lieferketten veranlasst Elon Musk dazu, den Aufbau einer eigenen groß angelegten Fertigung in Texas in Betracht zu ziehen.

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Der zunehmende Druck auf die globalen Chip-Lieferketten veranlasst Elon Musk dazu, den Aufbau einer eigenen groß angelegten Fertigung in Texas in Betracht zu ziehen.

Der Vorschlag spiegelt den steigenden Bedarf in den Bereichen Elektrofahrzeuge, Robotik und weltraumgestützte KI-Systeme wider, während die bestehende Produktion kaum Schritt halten kann.

Laut The Nation Thailand stellte Musk Pläne für ein Projekt namens „Terafab“ vor, das zwei spezialisierte Halbleiterfabriken in Austin umfassen soll.

Die Anlagen sollen von Tesla und SpaceX entwickelt werden und unterschiedliche Chiptypen für verschiedene Anwendungen produzieren.

Er deutete an, dass die Abhängigkeit von aktuellen Zulieferern künftig nicht mehr ausreichen könnte. Bei einer Präsentation in Austin am 21. März sagte Musk: „Entweder wir bauen die Terafab, oder wir haben keine Chips.“

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Steigender Bedarf

The Nation Thailand berichtet, dass Musk davon ausgeht, dass die weltweite Halbleiterproduktion künftig nur einen Bruchteil des Bedarfs seiner Unternehmen decken wird, da die Nachfrage nach KI und Automatisierung weiter steigt.

Zwar nannte er Partner wie Samsung, Taiwan Semiconductor Manufacturing Company und Micron, doch deren kombinierte Kapazitäten könnten seiner Ansicht nach nicht ausreichen.

Einen Zeitplan für den Baubeginn nannte Musk nicht. Der Bericht weist darauf hin, dass mehrere seiner früheren Großprojekte länger als erwartet gedauert haben oder noch nicht abgeschlossen sind.

In einem Beitrag auf X beschrieb er das Konzept kurz: „Terafab wird technisch gesehen aus zwei Fabriken bestehen, die jeweils nur ein Chipdesign herstellen.“

Doppelter Zweck

Die geplanten Fabriken sollen laut The Nation Thailand die Produktion auf zwei unterschiedliche Technologien aufteilen. Eine Anlage wird sich auf Chips für Tesla-Fahrzeuge und die humanoiden Optimus-Roboter konzentrieren.

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Die zweite Anlage soll für weltraumgestützte Anwendungen vorgesehen sein, insbesondere für KI-Systeme im Orbit.

Musk erklärte, dass der Komplex langfristig etwa ein Terawatt an Rechenleistung pro Jahr liefern könnte — im Vergleich zu rund der Hälfte dieser Kapazität, die derzeit in den USA produziert wird.

„Wir brauchen einen Hochleistungschip für den Einsatz im Weltraum, der die härteren Bedingungen berücksichtigt“, sagte Musk und fügte hinzu, dass die Hardware höheren Temperaturen standhalten müsse.

The Nation Thailand berichtete zudem, dass die Beteiligung von SpaceX ein neues Element in Musks Chipstrategie darstellt, neben der jüngsten Verbindung zu seinem KI-Unternehmen xAI.

Quellen: The Nation Thailand (unter Berufung auf Reuters)

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