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Deutschland testet neue Militärdrohne zur Evakuierung von Verwundeten aus Kampfgebieten

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Die Bundeswehr testet ein von Avilus entwickeltes drohnengestütztes System zur Verwundetenevakuierung. Mit den Erprobungen soll seine Eignung zur Unterstützung medizinischer Einsätze auf dem Gefechtsfeld bewertet werden.

Die Bundeswehr testet eine neue Drohne, die für die Evakuierung verletzter Personen aus Kampfgebieten entwickelt wurde. Damit prüft die Bundeswehr neue Technologien zur medizinischen Unterstützung auf dem Gefechtsfeld.

Wie dpa berichtet, hat die Bundeswehr nach der Unterzeichnung eines Vertrags mit dem deutschen Hersteller Avilus Anfang dieses Jahres mit der Erprobung des Systems begonnen.

Drohnentests

Laut dpa umfasst der Anfang April unterzeichnete Vertrag ein Testprogramm mit zwei Drohnen des Typs „Grille“ sowie die Ausbildung von Bundeswehrangehörigen.

Mit den Tests soll bewertet werden, wie sich das System unter militärischen Bedingungen bewährt und ob es an die operativen Anforderungen des Sanitätsdienstes der Bundeswehr angepasst werden kann.

„Ziel ist es, das System durch praktische Erprobung mit dem Sanitätsdienst der Bundeswehr präzise an die spezifischen operativen Anforderungen der Streitkräfte anzupassen“, heißt es in einer Erklärung.

Fähigkeiten des Systems

Nach Angaben von Avilus verfügt die Drohne „Grille“ über eine Einsatzreichweite von rund 50 Kilometern und eine Reisegeschwindigkeit von etwa 90 Kilometern pro Stunde.

Der Hersteller erklärte zudem, dass das Luftfahrzeug einen Verwundeten mit einem Gewicht von bis zu 135 Kilogramm transportieren könne. Damit könnte es künftig eine neue Fähigkeit zur Evakuierung verwundeter Soldaten aus Kampfgebieten bieten.

Quellen: dpa