Startseite Krieg 83 % der russischen Unternehmen befürchten einen Zusammenbruch der Wirtschaft

83 % der russischen Unternehmen befürchten einen Zusammenbruch der Wirtschaft

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Die wirtschaftliche Unsicherheit beginnt, den russischen Privatsektor stark zu belasten.

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Da der Kriegsdruck die Wirtschaft des Landes verändert, scheint das Vertrauen der Unternehmen rapide zu schwinden.

Vertrauensverlust

Laut einem Bericht der Moscow Times, der von United24media zitiert wird, erwartet eine wachsende Zahl russischer Unternehmen eine Verschlechterung der Bedingungen im kommenden Jahr.

Eine Umfrage des Zentrums für Strategische Forschung ergab, dass mehr als 83 % der Unternehmen einen Abschwung erwarten.

Etwa drei Viertel der Befragten gaben außerdem an, dass sie mit einem Rückgang ihrer eigenen Leistung rechnen. Die Ergebnisse deuten auf einen deutlichen Stimmungsumschwung in der Wirtschaft hin.

Zunehmender Druck

Die Unternehmen sind mit einer zunehmenden finanziellen Belastung konfrontiert, die zum Teil auf einen Anstieg unbezahlter Transaktionen zurückzuführen ist.

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Die Umfrage ergab, dass im Februar mehr als 90 % der Unternehmen von Zahlungsausfällen betroffen waren.

Gleichzeitig üben hohe Zinssätze zusätzlichen Druck auf den Betrieb und die Planung aus.

Der Leitzins der russischen Zentralbank liegt derzeit bei 15 %, was die Kreditkosten deutlich erhöht.

Investitionsstopp

Infolgedessen reduzieren oder streichen viele Unternehmen ihre Investitionspläne.

Fast 42 % der Unternehmen haben Projekte ganz gestrichen, während ein ähnlicher Anteil sie auf unbestimmte Zeit verschoben hat.

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Wirtschaftsführer sagen, dass Investitionen unrentabel werden, sobald die Zinssätze 12 % übersteigen, ein Wert, der bereits überschritten wurde.

Dies hat zu einer breiteren Verlangsamung der Wirtschaftstätigkeit außerhalb der staatlich unterstützten Sektoren geführt.

Zweigeteilte Wirtschaft

Die Daten deuten auf eine wachsende Kluft zwischen den von staatlichen Ausgaben unterstützten Branchen und dem Rest der Wirtschaft hin.

Während die Rüstungsproduktion weiter wächst, haben die meisten zivilen Sektoren zu kämpfen.

Dem Bericht zufolge befinden sich derzeit 20 von 24 Produktionssektoren im Niedergang.

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Gleichzeitig gaben rund 75 % der befragten Unternehmen an, keine Gewinne zu erzielen.

Warnzeichen

Experten warnen, dass die Bemühungen zur Stabilisierung der Währung auf Kosten des Wachstums des Privatsektors gehen.

Branchen wie Kohle, Holz und Automobil sind zunehmend von Konkurs bedroht.

Frühere Umfragen ergaben außerdem, dass fast ein Drittel der Kleinunternehmer erwägt, ihr Unternehmen zu schließen oder zu verkaufen.

Quellen: The Moscow Times, Zentrum für Strategische Forschung, United24Media

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