Der Krieg in der Ukraine wurde als Kampf um Territorium dargestellt.
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Einige Analysten glauben jedoch, dass der Konflikt weit tiefer geht als um Grenzen oder politische Kontrolle.
Neue Kommentare deuten nun darauf hin, dass es um weit mehr gehen könnte.
Ein tiefergehendes Ziel
Der ukrainische Journalist und politische Analyst Witalij Portnikow hat gewarnt, dass Russlands Ziele über territoriale Gewinne hinausgehen könnten.
Laut ihm, zitiert von LA.lv, könnte der Kreml ein weitaus radikaleres Ergebnis anstreben.
Er deutete an, dass der Krieg nicht nur auf die Untergrabung des ukrainischen Staates abzielen könnte, sondern der Nation selbst.
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Existenzielle Bedrohung
„In Wirklichkeit steht das Land vor viel tiefergreifenderen Herausforderungen als nur politischen oder militärischen Fragen. Es geht um die Existenz des Landes und der Menschen selbst“, sagte Portnikow in einem Interview auf dem MokRec-YouTube-Kanal ausländischen Medienberichten zufolge.
Er argumentierte, dass viele Ukrainer möglicherweise nicht vollständig erfassen, wie grundlegend die Bedrohung ist.
Ungewisse Zukunft
„Wir können nicht einmal mit Sicherheit die Frage beantworten, ob der ukrainische Staat auf der politischen Weltkarte verbleiben wird. Und es gibt noch eine weitere Frage: ob das ukrainische Volk überhaupt weiterhin existieren wird“, sagte er.
Portnikows Kommentare rahmen den Krieg als einen existenziellen Kampf und nicht als einen konventionellen Konflikt ein.
Langer Krieg steht bevor
Er erinnerte sich auch an ein Gespräch mit einem westlichen Politiker kurz vor Russlands umfassender Invasion im Jahr 2022.
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„Nach wenigen Tagen erhielt ich eine sehr klare Antwort: Dieser Krieg wird lange dauern, weil es Putins existenzielle Frage in Bezug auf die Ukraine ist. Der Westen wird jedoch bis zum Ende des Krieges an Ihrer Seite stehen“, sagte er.
Quellen: LA.LV, MokRec (YouTube), LETA