Rund 95.000 Fahrzeuge weltweit betroffen.
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Volkswagen hat einen groß angelegten Rückruf von Elektroautos angekündigt, nachdem ein Sicherheitsproblem bei den Batterien festgestellt wurde.
Das Problem betrifft ein Brandrisiko durch Defekte in Hochvoltbatterien, die in mehreren beliebten Modellen verbaut sind.
Der Rückruf erfolgt, nachdem die deutsche Verkehrsbehörde (KBA) Bedenken hinsichtlich der Batteriesysteme geäußert hat.
Laut Behörden könnten fehlerhafte Batteriemodule überhitzen und in einigen Fällen Brände verursachen.
Obwohl solche Vorfälle selten sind, wird das Risiko als ernst eingestuft, da Lithiumbatteriebrände schwer zu löschen sind.
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Betroffene Modelle
Der Rückruf betrifft fast 95.000 Fahrzeuge weltweit.
Darunter etwa 75.000 Fahrzeuge der Volkswagen-ID-Reihe sowie rund 19.500 Cupra Born.
Die betroffenen Fahrzeuge wurden zwischen Februar 2022 und August 2024 produziert.
Zu den Modellen gehören ID.3, ID.4, ID.5, ID.7 und ID.Buzz.
Warnsignale
Fahrer könnten eine gelbe Warnleuchte im Armaturenbrett bemerken.
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Dies kann auf ein mögliches Problem im Batteriesystem hinweisen.
Besitzer werden aufgefordert, ihre Fahrzeuge überprüfen zu lassen – auch wenn keine Warnzeichen auftreten.
Volkswagen erklärte, dass das Problem durch Tests und Software-Updates behoben werden soll.
Techniker werden die Batteriemodule überprüfen und fehlerhafte Teile kostenlos austauschen.
Fahrzeughalter sollen sich an autorisierte Werkstätten wenden und den entsprechenden Rückrufcode angeben.
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Volkswagen-Fahrer sollen den Code 93MI verwenden, Cupra-Fahrer den Code 93S4.
Quellen: Kraftfahrt-Bundesamt (KBA), Volkswagen Group, Boosted