Ein seltener Vorfall mit Wildtieren in Hamburg hat eine Frau verletzt, nachdem sie in einem belebten Stadtgebiet von einem Wolf gebissen wurde.
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Behörden zufolge ereignete sich die Begegnung in einem der zentralen Stadtteile, was Fragen zur Anwesenheit des Tieres aufwirft.
Plötzliche Begegnung
Die Hamburger Polizei bestätigte gegenüber DR News, dass eine Frau im Stadtteil Altona von einem Wolf angegriffen wurde.
Sie erlitt leichte Verletzungen, darunter eine kleine Schnittwunde an der Lippe, nachdem sie ins Gesicht gebissen worden war.
Der Vorfall ereignete sich Berichten zufolge spät in der Nacht.
Was geschah
Laut dem deutschen Medium Bild näherte sich die Frau dem Tier, nachdem es wiederholt gegen eine Glasfassade in der Nähe eines Einkaufsbereichs gelaufen war.
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Sie wurde gebissen, als sie versuchte, den Wolf zu vertreiben.
Nach dem Vorfall wurde sie ins Krankenhaus gebracht, später jedoch wieder entlassen, wie NDR berichtet.
Tier eingefangen
Die Polizei lokalisierte den Wolf später in der Nähe der Binnenalster im Zentrum Hamburgs.
Beamte setzten eine Schlinge ein, um das Tier zu fixieren, und hielten es über eine Stunde lang mit Schilden auf Abstand, berichteten lokale Medien.
Anschließend wurde der Wolf in das Wildgehege Klövensteen am Stadtrand gebracht.
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Offene Fragen
Die Behörden prüfen nun, welche Maßnahmen ergriffen werden sollen; es wird angenommen, dass es sich um einen wilden Wolf handelt.
Jüngste Sichtungen hatten das Tier in mehreren Teilen Hamburgs verortet, darunter im Stadtteil St. Pauli.
Der Vorfall dürfte die Debatte über das Wildtiermanagement weiter anheizen, da Tiere zunehmend in städtischen Gebieten auftauchen.
Quellen: DR News, Bild, NDR