Es sind Vorwürfe aufgetaucht, dass Studenten in Russland unter Druck gesetzt werden, militärbezogenen Programmen beizutreten.
Berichten zufolge könnte eine Verweigerung angesichts des anhaltenden Personalbedarfs zu einer sofortigen Einberufung führen, meldet United24 Media.
Vorwürfe der Nötigung kommen auf
Studenten an einer polytechnischen Hochschule in Anzhero-Sudschensk sollen Berichten zufolge dazu gedrängt werden, Verträge im Zusammenhang mit Drohnentraining zu unterzeichnen.
Laut United24Media, die sich auf The Moscow Times beruft, basieren die Behauptungen auf einer Audioaufnahme eines Treffens zwischen einem Hochschulvertreter und einem Studenten.
In der Aufnahme ist zu hören, wie der stellvertretende Direktor vor Konsequenzen für diejenigen warnt, die nicht teilnehmen.
„Wenn Sie sich weigern, werden Ihre Daten direkt an das Militärregistrierungsamt weitergeleitet, und Sie erhalten umgehend eine Einberufung.“
Begrenzte Auswahlmöglichkeiten
Das Gespräch deutet darauf hin, dass Studenten bei Verweigerung der Teilnahme nur wenige Alternativen haben könnten.
Laut United24Media teilte der Beamte dem Studenten mit, dass die Teilnahme am UAV-Trainingsprogramm dennoch zu einem Einsatz im Krieg führen könnte.
„Sie werden keine Wahl haben: entweder UAV-Training oder einfach die Unterzeichnung eines Vertrags als Kanonenfutter direkt an die Front“, sagte sie.
Die Äußerungen verwiesen auch auf frühere Rekruten, die gestorben waren, wobei Dutzende lokal gedacht wurden.
Der Rekrutierungsdruck wächst
Der gemeldete Vorfall ereignet sich, während Russland versucht, die militärische Rekrutierung auszuweiten.
Laut United24Media haben die Behörden Ziele eingeführt, die Universitäten dazu verpflichten, einen Teil der Studenten für den Militärdienst bereitzustellen.
Die im Jahr 2026 erlassene Richtlinie fordert, dass mindestens 2 % der Studenten an großen Institutionen im Rahmen von Verteidigungsverträgen eingeschrieben werden.
Bei vollständiger Umsetzung könnten Zehntausende von Studenten betroffen sein.
Geringe Akzeptanz gemeldet
Trotz dieser Bemühungen scheint die Rekrutierung in spezialisierte Einheiten begrenzt zu sein.
Laut United24Media haben sich weniger als 2.000 Studenten für Rollen in unbemannten Systemkräften angemeldet.
Kampagnen umfassten Präsentationen, Vorträge und Werbematerialien, die darauf abzielten, die Einberufung zu fördern.
Der gemeldete Einsatz von Drucktaktiken unterstreicht die anhaltenden Herausforderungen bei der Erreichung der Rekrutierungsziele.
Weitreichendere Implikationen
Die Situation spiegelt umfassendere Bedenken wider, wie der Militärdienst ausgeweitet wird.
Laut United24Media könnten ähnliche Quoten über Universitäten hinaus auf Fachhochschulen und Berufsschulen ausgeweitet werden.
Bei breiter Anwendung könnte die Gesamtzahl der Rekruten erheblich steigen.
Die Berichte wurden nicht unabhängig überprüft, und Beamte haben auf die Vorwürfe nicht öffentlich reagiert.
Quellen: United24Media, The Moscow Times