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Selenskyj: Drei Staatschefs halten den Schlüssel zur Beendigung des Krieges in der Hand

Zelensky Putin
President's Office

Er sagte, dass „keine Worte“ Putin aufhalten würden.

Der ukrainische Präsident fordert angesichts des anhaltenden Krieges mit Russland ein stärkeres internationales Eingreifen. In einem aktuellen Interview skizzierte er, was er als die Verantwortung der mächtigsten Staats- und Regierungschefs der Welt ansieht.

Ohne koordinierten Druck, so deutete er an, könnten diplomatische Bemühungen nicht ausreichen, um den Konflikt zu beenden.

Forderungen nach Handeln

In einem Interview mit CNN sagte Präsident Wolodymyr Selenskyj, Persönlichkeiten wie US-Präsident Donald Trump, Chinas Xi Jinping und Indiens Narendra Modi sollten Wladimir Putin direkt auffordern, den Krieg zu beenden.

Er argumentierte, dass globale Führung eine Pflicht mit sich bringe, auf eine diplomatische Lösung zu drängen, insbesondere in einem Konflikt mit weitreichenden Folgen.

Selenskyj stellte infrage, ob Vermittlungsversuche einflussreicher Nationen erfolgreich sein könnten, und erklärte, Putin „fühle sich nicht schuldig“ wegen der Invasion.

Zweifel am Dialog

Der ukrainische Staatschef äußerte Skepsis gegenüber Verhandlungen, die auf Kompromissen basieren, und warnte, diese könnten möglicherweise keine sinnvollen Ergebnisse liefern.

„Wenn wir den Krieg beenden wollen, müssen wir Putin sagen, dass er im Unrecht ist. Ich bin nicht sicher, ob Dialoge auf Kompromissbasis funktionieren“, sagte Selenskyj im CNN-Interview.

Er fügte hinzu, dass Rhetorik allein den Kurs Moskaus nicht ändern werde, was darauf hindeutet, dass möglicherweise stärkere Maßnahmen erforderlich seien, um die Haltung des Kremls zu verändern.

Abschreckungsstrategie

Selenskyj verwies auch auf Sicherheitsmaßnahmen als Mittel zur Verhinderung weiterer Eskalation. Er deutete an, dass Russland einer verstärkten ausländischen Beteiligung in der Ukraine misstrauisch gegenübersteht.

Die Präsenz internationaler Kräfte oder Vertreter, so sagte er, könnte Moskaus Berechnungen auf dem Schlachtfeld beeinflussen.

Selenskyj sagte auch, er glaube, der Einsatz ausländischer Friedenstruppen entlang der Frontlinie könne künftige Offensiven abschrecken oder eine erneute Aggression für die russischen Behörden riskanter machen.

Er stellte solche Schritte als Teil einer umfassenderen Anstrengung dar, Bedingungen zu schaffen, die ein Ende des Konflikts erzwingen würden.

Quellen: CNN, Dialog.ua, LA